Bundespolizei zieht positive Bilanz zum Stuttgarter Frühlingsfest – weniger Straftaten gegen Beamte

(Symbolbild)

Nach 23 Tagen endete am 10. Mai 2026 der Sondereinsatz der Bundespolizeiinspektion Stuttgart anlässlich des 86. Stuttgarter Frühlingsfestes. Die Behörde registrierte insgesamt 41 Straftaten im Zusammenhang mit dem Volksfest – vier weniger als im Vorjahr.

Der Schwerpunkt der Polizeiarbeit lag an den Bahnhöfen Stuttgart-Bad Cannstatt und am Hauptbahnhof Stuttgart, wo die Beamten die An- und Abreise der zahlreichen Festbesucher überwachten. Zusammen mit der Deutschen Bahn AG und benachbarten Behörden sorgte die Bundespolizei für einen reibungslosen und störungsfreien Festverlauf.

Besonders erfreulich entwickelten sich die Straftaten gegen Polizistinnen und Polizisten: Während es 2025 zu fünf Widerstandshandlungen und tätlichen Angriffen auf Beamte kam, wurden dieses Jahr nur zwei solcher Fälle erfasst. Auch bei den Eigentumsdelikten gab es einen merklichen Rückgang von sechs auf zwei Taten.

Einen negativen Trend gab es hingegen bei den Körperverletzungen: Hier stiegen die Fallzahlen von 10 auf 15 Fälle. Bei den Ordnungswidrigkeiten wie unerlaubtem Überschreiten der Gleise oder Verunreinigen der Bahnanlagen registrierte die Bundespolizei einen leichten Anstieg von neun auf 11 Fälle. Erfreulicherweise kam es bei unbefugten Gleisüberschreitungen zu keinen schwereren Unfällen.

„Das Einsatzkonzept der Bundespolizei ging auch in diesem Jahr vollumfänglich auf. Der Rückgang der registrierten Straftaten bringt dies deutlich zum Ausdruck“, sagte Polizeioberrat Matthias Kroll, Leiter der Bundespolizeiinspektion Stuttgart. Er bedankte sich bei allen beteiligten Behörden, der Deutschen Bahn AG und den Verkehrsunternehmen für die professionelle Zusammenarbeit sowie bei den eingesetzten Beamten für ihren Einsatz zur Gewährleistung der Reisendensicherheit.

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