Mountainbiker stürzt schwer verletzt am Floriansberg – Alkohol im Spiel

(Symbolbild)

Ein 51-jähriger Mountainbiker ist am Samstagabend gegen 20.30 Uhr am Floriansberg bei Metzingen schwer verunglückt. Der Mann fuhr mit seinem Pedelec Mountainbike einen abschüssigen Weg hinunter, als er in einer leichten Rechtskurve stürzte und trotz Helm schwer verletzt am Wegesrand liegen blieb.

Glücklicherweise entdeckten Ersthelfer den Verunfallten kurze Zeit später und alarmierten den Rettungsdienst. Ein Spezialfahrzeug der Bergwacht transportierte den 51-Jährigen zu einem nahegelegenen Sportplatz. Von dort wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da der Radfahrer vermutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Am Mountainbike entstanden keine nennenswerten Schäden.

In Pfullingen verursachte ein 50-jähriger Ford-Fahrer in der Nacht zum Sonntag einen Unfall mit zwei leicht verletzten Kindern. Gegen 22.30 Uhr fuhr er die Straße Arbach ob der Straße entlang und missachtete an der Einmündung zur Marktstraße die Vorfahrt eines 42-Jährigen im Audi, der Richtung Reutlingen unterwegs war. Durch den Zusammenstoß erlitten zwei Kinder im Alter von sieben und neun Jahren auf der Rückbank des Audi leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte beide nach medizinischer Erstversorgung in ein Klinikum. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch beim Verursacher fest – ein Test ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Der 50-Jährige musste eine Blutprobe abgeben und seinen Führerschein abgeben. Der Sachschaden beträgt etwa 7.000 Euro.

Am Aussichtsturm Heroldstatt bei Münsingen zündete ein Unbekannter am Samstagmittag gegen 12.30 Uhr zwei Sitzbänke und einen Tisch an. Ein Zeuge bemerkte das Feuer und wählte den Notruf. Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und acht Kräften aus und konnte den Brand rasch löschen. Das Polizeirevier Münsingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

In Kirchheim unter Teck ereignete sich in der Schöllkopfstraße eine gefährliche Körperverletzung. Gegen 2.30 Uhr traf eine dreiköpfige Personengruppe im Bereich des Treppenaufgangs zur Hahnweidenstraße auf einen unbekannten Mann und eine unbekannte Frau. Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich der Mann zunächst, kehrte aber zurück und ging unvermittelt mit einem Gegenstand auf die Personengruppe los. Ein 38-Jähriger erlitt eine schwere Kopfverletzung und wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Klinikum gebracht. Ein 46-Jähriger wurde leicht am Kopf verletzt, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Der unbekannte Täter und die Frau flohen vor Eintreffen der Polizei Richtung Bahnhof und entkamen trotz sofortiger Fahndung unerkannt.

In Köngen drangen am späten Samstagabend gegen 22 Uhr mehrere unbekannte Personen überfallartig in den Biergarten einer Kneipe in der Bahnhofstraße vor und griffen gezielt eine Besuchergruppe an. Sie warfen Tische und Stühle umher, bedrohten und beleidigten die Kontrahenten und schlugen einer Person ins Gesicht. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, ein Geschädigter musste wegen einer Platzwunde vom Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht werden. Die Unbekannten flüchteten vor Eintreffen der Polizei. Bei der Fahndung wurden sechs Jugendliche festgestellt, die möglicherweise an der Tat beteiligt waren. Das Polizeirevier Nürtingen ermittelt auch zu einem möglichen vorausgegangenen Streit zwischen den beiden Personengruppen im Bereich des Bahnhofs Wendlingen.

In Ofterdingen übersah ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer am Samstagvormittag gegen 10 Uhr beim Rechtsabbiegen in ein Grundstück in der Mössinger Straße einen 13-Jährigen auf einem E-Scooter. Der Junge fuhr auf dem Gehweg in dieselbe Richtung. Das Auto erfasste ihn, er schleuderte über die Motorhaube und kam nach mehreren Metern auf dem Gehweg zum Liegen. Der Scooter stieß durch die Wucht gegen ein Garagentor. Der 13-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Das Elektrokleinstfahrzeug, das keinen gültigen Versicherungsschutz besaß, wurde sichergestellt.

In der Tübinger Karlstraße bedrohte ein 36-Jähriger am Samstagabend gegen 20.30 Uhr einen 29-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe. Ein Zeuge hatte den Mann mit der Waffe beobachtet und die Polizei alarmiert. Mehrere Streifenwagen rückten aus. Die Beamten fanden die ungeladene Schreckschusswaffe im Rucksack des erheblich alkoholisierten Beschuldigten. Er hatte sie zuvor dem 29-Jährigen aus unbekanntem Anlass an den Kopf gehalten. Der Mann wird wegen Bedrohung angezeigt, erhielt einen Platzverweis und die Waffe wurde sichergestellt.

Ebenfalls in Tübingen brannte am Samstagabend gegen 22.10 Uhr eine Altpapiertonne in der Hügelstraße. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 22 Kräften aus. Beim Eintreffen stand die Tonne bereits im Vollbrand, das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Flammen wurde auch ein Netz eines angrenzenden Bolzplatzes beschädigt. Da an einem Baum in unmittelbarer Nähe eine weitere Brandstelle entdeckt wurde, geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.

In Kirchentellinsfurt wurde am Freitagmittag gegen 13.30 Uhr der Fahrer eines dreirädrigen Kraftrollers bei einem Unfall leicht verletzt. Ein 72-jähriger Mercedes-Fahrer wollte von der Robert-Bosch-Straße auf den Südring einfahren und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten 58-jährigen Piaggio-Lenker, der vom Südring nach links in die Robert-Bosch-Straße abbog. Im Einmündungsbereich stießen beide Fahrzeuge zusammen, der Rollerfahrer stürzte auf die Fahrbahn. Ein Rettungswagen brachte den 58-Jährigen zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus. Der Sachschaden wird auf insgesamt 5.000 Euro geschätzt.

In Albstadt-Onstmettingen geriet am frühen Samstagabend gegen 18.15 Uhr ein Gasgrill auf einem Balkon in der Rosensteinstraße in Brand. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren zu einem gemeldeten Balkonbrand ausgerückt. Den beiden Bewohnern gelang es noch vor Eintreffen der Rettungskräfte, die Flammen mit einer Decke zu ersticken. Ein 30-jähriger Mann erlitt dabei leichte Brandverletzungen an der Hand, die vom Rettungsdienst vor Ort versorgt wurden. Löscharbeiten durch die Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 25 Kräften ausgerückt war, waren nicht erforderlich. Nennenswerter Sachschaden entstand nicht.

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