Die Bundeswehr verzeichnet ein weiteres Wachstum ihrer Personalstärke. Mit aktuell rund 185.900 Soldaten meldete das Verteidigungsministerium am Dienstag einen Zuwachs von über 3.400 Personen im Vergleich zum April des Vorjahres.
Im Vergleich zum März stieg die Gesamtstärke allerdings nur um rund 500 Soldaten. Das Verteidigungsministerium sprach dennoch von einer „erfreulichen Entwicklung“ und betonte, dass sich die im Jahresverlauf üblichen saisonalen Schwankungen im ersten Quartal nicht nachhaltig auf das anhaltend positive Gesamtwachstum auswirkten.
Besonders positiv entwickelte sich die Zahl der Bewerber: Stand 30. April lagen rund 28.800 Bewerbungen vor – ein deutliches Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit rund 9.500 Neueinstellungen konnte die Bundeswehr zudem einen Anstieg von 11 Prozent im Jahresvergleich verbuchen.
Derzeit dienen rund 13.100 freiwillig Wehrdienstleistende und kurzdienende Zeitsoldaten in der Bundeswehr. Das entspricht einem Wachstum von rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einer Steigerung von rund 400 gegenüber dem Vormonat.
Das offizielle strategische Ziel der Bundeswehr sieht vor, bis zum Jahr 2031 die Personalstärke auf rund 203.000 Soldaten zu erhöhen. Davon sollen rund 186.000 Berufssoldaten sowie Soldaten auf Zeit sein.