Das war die Blaulicht-Woche in Berlin: 11.05.–17.05.2026 (KW 20)

Die Woche vom 11.05.–17.05.2026 brachte für die Berliner Polizei schwere Gewaltdelikte mit sich. Im Mittelpunkt standen ein Tötungsdelikt in Hellersdorf sowie mehrere Messerattacken mit schwer verletzten Opfern. Zudem führten Ermittler mehrere Durchsuchungen wegen Drogen- und Waffenhandels durch.

Der schwerste Vorfall ereignete sich in Hellersdorf, wo ein 43-jähriger Mann nach einer Auseinandersetzung in einer Wohnung in der Böhlener Straße starb. Bei dem Streit zwischen beiden Männern erlitt der 43-Jährige lebensgefährliche Verletzungen, denen er erlag. Die Staatsanwaltschaft Berlin und die 7. Mordkommission des Landeskriminalamts ermitteln wegen eines Tötungsdelikts. Ein 51-Jähriger wurde festgenommen und kam in Polizeigewahrsam. Mehr dazu

In einer Spandauer Gemeinschaftsunterkunft verletzte ein 32-Jähriger einen 15-Jährigen mit einem Messer. Der Jugendliche erlitt blutende Stichverletzungen im Rücken und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestand keine Lebensgefahr. Der Tatverdächtige wurde in derselben Unterkunft festgenommen. Mehr dazu

In Lichterfelde kam es zu einem weiteren schweren Messerangriff in einer Gemeinschaftsunterkunft. Ein 69-Jähriger verletzte einen 61-jährigen Mann am Oberkörper, das Opfer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo er sofort notoperiert werden musste. Der Festgenommene wurde der 5. Mordkommission überstellt, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes übernommen hat. Mehr dazu

Am Volkspark Hasenheide in Neukölln wurden bei einer Messerstecherei zwei Männer lebensgefährlich verletzt. Ein 60-Jähriger erlitt lebensgefährliche Stichverletzungen, etwa 20 Minuten später wurde ein 48-jähriger Mann mit mehreren Stichverletzungen im Oberkörper und an einem Bein gefunden. Die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft in beiden Fällen wegen versuchter Tötungsdelikte. Mehr dazu

In Neukölln stach ein 36-Jähriger einen 33-jährigen Mann mit einem Messer lebensbedrohlich nieder und versuchte wenige Stunden später eine Frau in einem Bus zu berauben. Rettungsdienst und Notarzt versorgten den schwer verletzten Mann am Ort und brachten ihn für eine Operation und intensivmedizinische Behandlung in ein Krankenhaus. Der Angreifer wurde noch am selben Tag festgenommen. Mehr dazu

Bei einer Drogenrazzia in Spandau stellte die Polizei nicht nur größere Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel und eine Schreckschusswaffe sicher, sondern fand auch vier Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren in der Wohnung des Verdächtigen. Das Jugendamt wurde eingeschaltet. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

In der vergangenen Woche registrierte die Berliner Polizei mehrere schwere Messerattacken: In Spandau wurde ein 15-Jähriger mit blutenden Stichverletzungen im Rücken notoperiert, in Lichterfelde ein 61-Jähriger am Oberkörper verletzt und ebenfalls notoperiert. Bei einer Messerstecherei in Neukölln erlitten zwei Männer lebensgefährliche Stichverletzungen. Zudem stach ein 36-Jähriger einem 33-Jährigen eine mehrere Zentimeter tiefe Stichverletzung in den Nacken, und in Prenzlauer Berg wurde ein 21-Jähriger durch einen Messerstich in den Oberkörper verletzt. Bei Schusswaffen-Vorfällen gab es Schüsse auf ein Wohnhaus in Wittenau sowie auf ein Mehrfamilienhaus in Gesundbrunnen, bei beiden Fällen wurde niemand verletzt. Bei Durchsuchungen in Kreuzberg und Spandau stellte die Polizei eine Schusswaffe sowie eine Schreckschusswaffe sicher.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Berlin erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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