Das war die Blaulicht-Woche in Bremen: 11.05.–17.05.2026 (KW 20)

Sachbeschädigung (3)

In der vergangenen Woche standen für die Bremer Polizei die Festnahme einer mutmaßlichen Mörderin sowie mehrere schwere Raubüberfälle im Mittelpunkt. Bei einem Verkehrsunfall in den Industriehäfen wurden drei Menschen verletzt, in Bremen-Arsten kam ein 88-Jähriger bei einem Hausbrand ums Leben.

Der schwerste Vorfall war die Festnahme einer 29-jährigen Frau, die ihren Ex-Lebensgefährten getötet haben soll. Im Zuge intensiver Ermittlungen der Mordkommission geriet die Ex-Lebensgefährtin des Opfers als Tatverdächtige in den Fokus. Bei dem Angriff in der Slevogtstraße war am 21. April gegen 15.30 Uhr ein 41-jähriger Mann ums Leben gekommen. Gegen sie konnte ein Haftbefehl erwirkt werden, der in dieser Woche vollstreckt wurde. Die Frau wurde widerstandslos in einer Wohnung in Gröpelingen festgenommen. Mehr dazu

Am Freitagabend kam ein 88-jähriger Mann bei einem Hausbrand in Bremen-Arsten ums Leben. Das Feuer war in der Küche des Reihenendhauses an der Straße Hinter dem Vorwerk ausgebrochen. Die Einsatzkräfte fanden den 88 Jahre alten Bewohner leblos im Badezimmer vor. Eine sofortige Reanimation durch den Rettungsdienst blieb erfolglos. Mehr dazu

Bei einem schweren Verkehrsunfall in den Bremer Industriehäfen sind am Samstagabend drei Menschen verletzt worden. Der 24-jährige Mercedes-Fahrer und seine beiden Insassen wurden zum Teil schwer verletzt und mussten zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Der Fahrer verwechselte offenbar Gas- und Bremspedal und raste mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Mauer. Mehr dazu

In Bremen-Tenever ist in der Nacht zu Sonntag eine Polizistin verletzt worden. Unbekannte aus einer etwa 60-köpfigen Gruppe warfen eine volle Getränkedose nach den Beamten und trafen die Polizistin am Kopf. Der Einsatz war gegen 1.35 Uhr an der Walliser Straße ausgelöst worden, nachdem sich Anwohner über eine lärmende Jugendgruppe beschwert hatten. Mehr dazu

Mehrere Raubüberfälle beschäftigten die Polizei: In Bremerhaven wurde am Donnerstagabend ein 16-Jähriger am Tunnelspielplatz von fünf Personen attackiert und seines Mobiltelefons beraubt. In Bremen-Sebaldsbrück bedrohte ein Unbekannter einen 16-Jährigen mit einem Messer und raubte dessen iPhone 14. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Die Festnahme im Fall der tödlichen Messerstiche in Bremen-Schwachhausen dominierte diese Rubrik. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde am Dienstagabend in Bremen-Sebaldsbrück von einem unbekannten Täter mit einem Messer bedroht und seines iPhone 14 beraubt. Mehr dazu Am Bremer Flughafen entdeckte die Bundespolizei ein in einer Gewehrpatrone verstecktes Messer im Reisegepäck eines 33-Jährigen.

Einen positiven Abschluss bildete die Rettung eines jungen Rehbocks durch die Wasserschutzpolizei. Das etwa einjährige Tier war ins Hafenbecken in Bremerhaven gefallen und konnte unverletzt geborgen werden. Die Beamten transportierten den geschwächten Rehbock anschließend ins niedersächsische Umland, wo er auf einem Feld wieder freigelassen wurde. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Bremen erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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