Die Woche vom 11.05.–17.05.2026 brachte für die Hamburger Polizei mehrere schwere Straftaten: In Hamburg-Billstedt haben Unbekannte am Sonntagmorgen einen Brandanschlag auf einen Imbiss in der Kapellenstraße verübt. Die Polizei sucht eine etwa 50-jährige Person, die humpelnd vom Tatort flüchtete.Nach bisherigen Erkenntnissen entzündeten eine oder mehrere unbekannte Personen gegen 2.45 Uhr vor dem geschlossenen Ladengeschäft eine brennbare Flüssigkeit. Dadurch geriet der Eingangsbereich in Brand. Der 49-jährige Inhaber, der in einer Wohnung über dem Geschäft wohnt, hörte zunächst einen lauten Knall und bemerkte dann das Feuer an seinem Imbiss. Daneben ereigneten sich mehrere Raubüberfälle und homophobe Angriffe.
Der schwerste Vorfall der Woche war der Brandanschlag auf einen Imbiss in Hamburg-Billstedt am Sonntagmorgen. Unbekannte entzündeten gegen 2.45 Uhr eine brennbare Flüssigkeit vor dem geschlossenen Geschäft in der Kapellenstraße. Der 49-jährige Inhaber, der über dem Imbiss wohnt, hörte einen lauten Knall und entdeckte das Feuer. Er konnte den Brand mit eigenen Mitteln löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Durch das Feuer wurden Rollläden und eine Markise beschädigt. Die Polizei sucht eine etwa 50-jährige Person, die humpelnd vom Tatort flüchtete. Mehr dazu
In derselben Nacht ereigneten sich in Hamburg-Billstedt zwei Raubüberfälle binnen 30 Minuten. Ein bewaffneter Räuber bedrohte gegen 4 Uhr eine 60-jährige Frau mit einer Schusswaffe und raubte Bargeld aus ihrer Handtasche. Um 4.30 Uhr bedrohte er einen 54-jährigen Mann mit einer Pistole, der jedoch die Herausgabe seines Handys verweigerte. Mehr dazu
Am Donnerstagnachmittag überfiel ein maskierter Mann eine Eisdiele in Hamburg-Eppendorf. Er betrat gegen 16:37 Uhr das Eiscafé an der Eppendorfer Landstraße mit einem grauen Schal vor dem Gesicht und bedrohte die 20-jährige Angestellte mit einem Messer. Die junge Frau musste ihm einen geringen Geldbetrag aus der Kasse aushändigen. Die Polizei leitete eine Großfahndung mit etwa zehn Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ ein – jedoch ohne Erfolg. Mehr dazu
Die Woche war zudem von mehreren homophoben Angriffen bestimmt. In Hamburg-Neugraben-Fischbek wurde ein 19-jähriger Mann bei einem homophoben Angriff verletzt. Eine Gruppe von etwa fünf Männern schlug und trat auf ihn ein, nachdem er sich über eine App mit einem Unbekannten zu einem Treffen verabredet hatte. Mehr dazu Am frühen Samstagmorgen schlug ein Unbekannter in einer S-Bahn einem 29-Jährigen und einer 30-jährigen Transperson nach homophoben Beleidigungen mit der Faust ins Gesicht. Mehr dazu Zudem filmten in der Nacht zu Sonntag zwei Unbekannte auf dem Hans-Albers-Platz zwei sich küssende Männer, beschimpften sie homophob und schlugen beiden ins Gesicht. Mehr dazu
Am Freitag wurden zudem zwei Seniorinnen Opfer von Raubüberfällen. Eine 89-Jährige wartete in Billstedt an der Bushaltestelle, als die Beifahrerin eines dunklen Pkw ihr unter Gewaltanwendung die Ohrringe entriss, während der Fahrer ihre Handtasche raubte. Eine Stunde später wurde eine 79-Jährige in Wilstorf überfallen. Mehr dazu
Bei den Einsätzen wurden mehrere Polizistinnen und Polizisten verletzt. Ein 29-jähriger Schwede schlug am Hamburger Hauptbahnhof einem Bundespolizisten mit der Faust ins Gesicht, nachdem er wegen Schwarzfahrens aus einem Nachtzug ausgeschlossen worden war. Bei den Widerstandshandlungen wurde kein Bundespolizist verletzt. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In Hamburg-Billstedt bedrohte ein Räuber zwei Menschen mit einer Schusswaffe und raubte Bargeld. Bei einem Überfall auf eine Eisdiele in Hamburg-Eppendorf bedrohte ein maskierter Täter eine 20-jährige Angestellte mit einem Messer und erbeutete Bargeld aus der Kasse.