Das war die Blaulicht-Woche in Hamburg: 11.05.–17.05.2026 (KW 20)

(Symbolbild)

Die Woche vom 11. bis 17. Mai 2026 brachte für die Hamburger Polizei schwere Gewaltdelikte mit sich. Im Mittelpunkt standen ein lebensbedrohlicher Messerangriff in Bahrenfeld sowie ein schwerer Verkehrsunfall in Hamm, bei dem ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Daneben führte eine Großkontrolle in der S-Bahn zu sechs Messerfunden.

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Montag in Hamburg-Bahrenfeld: Ein 39-jähriger Deutscher verletzte einen 42-jährigen Bekannten mit einem Messer lebensbedrohlich. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei gerieten die beiden Männer gegen 11:50 Uhr in einer Wohnung in der Langbehnstraße in Streit, aus dem eine körperliche Auseinandersetzung entstand. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den 42-Jährigen unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er derzeit notoperiert wird. Die Mordkommission (LKA 41) übernahm gemeinsam mit dem Kriminaldauerdienst (LKA 26) die Maßnahmen am Tatort. Mehr dazu

Ebenfalls schwer verletzt wurde ein 29-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Hamburg-Hamm. Der Mann kollidierte am Sonntag gegen 13:30 Uhr an der Kreuzung Grevenweg/Wendenstraße mit einem abbiegenden Auto. Ein 48-jähriger Skoda-Fahrer war auf dem Grevenweg Richtung Süderstraße unterwegs, als er nach links in die Wendenstraße abbog und mit dem entgegenkommenden Harley-Davidson-Fahrer zusammenstieß. Der Motorradfahrer erlitt durch den Aufprall lebensbedrohliche Verletzungen und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Mehr dazu

Bei einem Raubüberfall auf eine Eisdiele in Hamburg-Eppendorf bedrohte am Donnerstagnachmittag ein maskierter Täter eine 20-jährige Angestellte mit einem Messer. Gegen 16:37 Uhr betrat der Unbekannte das Eiscafé an der Eppendorfer Landstraße, hatte sein Gesicht mit einem grauen Schal maskiert und erbeutete einen geringen Geldbetrag aus der Kasse. Die Polizei leitete eine Großfahndung mit etwa zehn Funkstreifenwagen, einem Polizeikrad und dem Polizeihubschrauber „Libelle“ ein – jedoch ohne Erfolg. Mehr dazu

In Hamburg-Dulsberg wurde am Dienstagabend ein Mann von einer fünfköpfigen Gruppe attackiert und möglicherweise entführt. Gegen 21:28 Uhr griffen mehrere Männer das Opfer an der Bushaltestelle „U-Straßburger Straße“ unvermittelt an und zerrten ihn gewaltsam in einen weißen Ford Transporter mit rumänischem Kennzeichen. Seitdem fehlt von dem Geschädigten jede Spur. Mehr dazu

Nach zwei schweren Raubüberfällen im Januar verhaftete die Polizei Hamburg vergangenen Freitag zwei Männer (27 und 51 Jahre alt) in Berlin. Die Verdächtigen sollen sich als Polizeibeamte ausgegeben und dabei echte Polizeiuniformteile getragen haben, um ihre Opfer zu berauben. Die Festnahmen erfolgten durch Hamburger und Berliner Polizistinnen und Polizisten, darunter auch ein Spezialeinsatzkommando. Mehr dazu

Bei einer groß angelegten Kontrollaktion in der Hamburger S-Bahn stellten Bundes- und Landespolizei am Sonntag sechs Messer und acht Mal Drogen sicher. 66 Polizistinnen und Polizisten kontrollierten von 15 bis 21 Uhr insgesamt 598 Personen rund um den Bahnhof Altona und den S-Bahnhaltepunkt Holstenstraße. Neben den Messern und Drogenfunden stellten die Beamten auch zwei Pfeffersprays sicher und nahmen einen 25-Jährigen aufgrund eines Fahndungstreffers fest. Mehr dazu

Während des Hafengeburtstages war die Bundespolizei mit einer besonderen Aufbauorganisation im Einsatz. Am 9. Mai gegen 22:45 Uhr musste der Zugang zum S-Bahnhof Landungsbrücken gesperrt werden, da es auf dem Bahnsteig zu einem medizinischen Notfall kam. Eine etwa 60-jährige männliche Person musste reanimiert werden. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Bei dem lebensbedrohlichen Messerangriff in Hamburg-Bahrenfeld verletzte ein 39-Jähriger einen Bekannten schwer, der Mann wird derzeit notoperiert. Beim Raubüberfall auf die Eisdiele in Eppendorf bedrohte ein Maskierter die Angestellte mit einem Messer. Bei der S-Bahn-Kontrolle stellte die Polizei sechs Messer sicher. Der Einsatz von Schusswaffen durch Täter wurde in der vergangenen Woche nicht gemeldet.

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Hamburg erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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