Unbekannte haben in Niederdorfelden zwei hochwertige E-Bikes aus einer Tiefgarage gestohlen und dabei erheblichen Sachschaden angerichtet. Zwischen Montagabend, 23 Uhr, und Dienstagmorgen, 10.30 Uhr, drangen die Täter in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Die Premenaecker“ ein und hebelten mehrere Kellerabteile auf.
Die Diebe erbeuteten zwei Zweiräder im Wert von mehreren tausend Euro. Der Schaden an den aufgehebelten Kellerabteilen wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Mehr dazu
In Gründau entwendeten Unbekannte zwischen Montag, 16.30 Uhr, und Dienstag, 7 Uhr, Werkzeug von einem Baustellengelände in der Hainstraße. Die Täter fuhren zunächst ein dort abgestelltes Baufahrzeug zur Seite, öffneten gewaltsam einen Baucontainer und stahlen unter anderem einen elektrischen Stemmhammer. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Mehr dazu
Großkontrolle des Güterverkehrs führt zu Fahrtuntersagungen
Bei einer umfangreichen Verkehrskontrolle auf der Autobahn 66 mussten drei Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt werden. Beamte der Verkehrsinspektion überprüften am Dienstag zwischen 9 und 15 Uhr auf dem Parkplatz „Hundsrücker Berg“ insgesamt 63 Lastkraftwagen samt deren Fahrer. Sie arbeiteten dabei mit Kräften des Bundesamts für Logistik und Mobilität sowie dem Zoll zusammen.
Besonders gravierend waren die Mängel bei drei Fahrzeugen: Ein polnischer Kleintransporter transportierte ungesichertes Gefahrgut, und der Fahrer konnte keine Nachweise über seine Lenk- und Ruhezeiten vorlegen. Bei einem polnischen Lkw stellten die Beamten eine mehrfach gerissene Bremsscheibe an der Vorderachse fest, die im schlimmsten Fall zu einem vollständigen Bremsversagen hätte führen können. Ein weiterer Lkw aus Polen wies Reifen auf, die bereits bis auf die Karkasse abgefahren waren.
Darüber hinaus entdeckten die Beamten mehrere Zuwiderhandlungen gegen das Güterkraftverkehrsgesetz und die Sozialvorschriften, einen Kabotageverstoß, Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelhafte Ladungssicherung sowie mehrere Überladungen. Ein osteuropäischer Kleintransporter war um mehr als 30 Prozent überladen. Auch technische Mängel an den Fahrzeugen sowie ein Verstoß gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz wurden dokumentiert.
Die Kontrollmaßnahme führte zu elf Sicherheitsleistungen sowie mehreren Verwarnungsgeldern, die sich auf eine Gesamtsumme von über 3.600 Euro beliefen.