Festnahme nach Gewalttat in München-Laim – Opfer schwer verletzt

(Symbolbild)

In München hat die Polizei einen 20-jährigen Österreicher wegen versuchten Totschlags festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, am 1. Mai in Laim einen 27-Jährigen schwer verletzt zu haben.

Das Opfer, ein Togolese mit Wohnsitz in München, war am Freitagabend gegen 19.40 Uhr schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden und musste notoperiert werden. Ein Wohnanwesen in der Landsberger Straße 291 kristallisierte sich als Tatort heraus, an dem der 27-Jährige die schweren Verletzungen erlitt.

Die Münchner Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Nach intensiver Fahndung konnte der 20-jährige Tatverdächtige am Donnerstagmorgen von österreichischen Einsatzkräften widerstandslos vor seinem Wohnanwesen im Bundesland Tirol festgenommen werden. Die Ermittlungen zu Tatmotiv und Hintergrund dauern noch an.

Die Polizei sucht Zeugen, die am Freitagabend zwischen 19.00 und 19.30 Uhr im Bereich der Landsberger Straße 291 in Laim etwas Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt das Kommissariat 11 unter 089 2910-0 entgegen.

In einem weiteren Fall ereignete sich am Donnerstag gegen 17.40 Uhr eine Verkehrsunfallflucht in der Au. Ein 40-jähriger Radfahrer aus dem Landkreis Mühldorf a. Inn fuhr auf dem Karl-Müller-Weg in Richtung Maximiliansbrücke, als nach der Unterführung unter der Ludwigsbrücke plötzlich ein unbekanntes Mädchen auf seinen Fahrtweg trat. Durch ein Ausweichmanöver konnte er einen Zusammenstoß verhindern, stürzte dabei aber und verletzte sich. Das Kind und seine männliche Begleitperson blieben zunächst vor Ort, entfernten sich jedoch ohne Angabe ihrer Personalien, bevor der Rettungsdienst eintraf. Der Radfahrer wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls am Donnerstag gegen 19.30 Uhr belästigte ein Mann eine 28-jährige Serbin sexuell in der S-Bahn-Unterführung am Bahnhof Laim. Die Frau war mit einem E-Scooter unterwegs und stieg ab, um an zwei Männern vorbeizuschieben. Dabei fasste ihr einer der Männer ans Gesäß. Als sie einen Passanten bat, die Polizei zu rufen, flüchteten beide Männer. Bei der sofortigen Fahndung konnte die Polizei den 44-jährigen Tatverdächtigen, einen Ukrainer mit Wohnsitz in München, festnehmen. Er wurde angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

In Untermenzing wurde eine über 80-jährige Frau Opfer eines Schockanrufs. Am Donnerstag gegen 11.15 Uhr rief ein unbekannter Mann an, gab sich als Polizeibeamter aus und behauptete, bei einem Überfall in der Nachbarschaft seien zwei von drei Tätern festgenommen worden. Diese hätten angeblich ihren Namen und ihre Anschrift bei sich gehabt. Um den dritten Täter zu fangen, solle sie Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände in einem Gefäß vor ihr Haus stellen. Die Seniorin folgte der Anweisung und stellte einen Kochtopf mit Geld und Wertgegenständen im Wert von mehreren tausend Euro ab, der anschließend von einem Unbekannten abgeholt wurde. Erst später bemerkte sie den Betrug und rief die Polizei. Die Polizei bittet Anwohner im Bereich Thaddäus-Eck-Straße, Thuillestraße und Im Wismat, Aufzeichnungen ihrer Überwachungskameras zu prüfen.

Am Mittwoch gegen 18.45 Uhr brachen Unbekannte in einen Blumenladen auf der Schwanthalerhöhe ein. Sie gelangten gewaltsam über ein Fenster in die Räume und entwendeten aus einer Kasse Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei führte umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch und sucht Zeugen im Bereich Bergmannstraße, Kazmairstraße und Heimeranstraße.

Für Sonntag, 10. Mai, ab 13.00 Uhr kündigt die Polizei Verkehrsbehinderungen wegen einer Sport-Laufveranstaltung an. Mehrere tausend Teilnehmer werden erwartet. Der Lauf startet im Olympiapark und führt über den Münchner Westen bis in die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck. Entlang der Strecke kommt es teilweise zu mehrstündigen Sperrungen. Verkehrsteilnehmer sollen den Bereich weiträumig umfahren.

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