US-Arbeitslosenquote verharrt im April bei 4,3 Prozent – 115.000 neue Stellen geschaffen

via dts Nachrichtenagentur

Die Arbeitslosenquote in den USA ist im April unverändert bei 4,3 Prozent geblieben. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Bereits im März hatte die Quote bei demselben Wert gelegen.

Trotz der stabilen Quote stieg die Zahl der Arbeitslosen von 7,2 auf 7,4 Millionen Menschen an. Gleichzeitig schufen die US-Unternehmen dem Ministerium zufolge im April rund 115.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft.

Die Stellenzuwächse konzentrierten sich vor allem auf bestimmte Branchen: Besonders im Gesundheitswesen, Transport, Einzelhandel und der Logistik entstanden neue Arbeitsplätze. Einen Rückgang verzeichneten dagegen die Bundesbehörden, die Stellen abbauten. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen blieb mit 1,8 Millionen Menschen konstant – der gleiche Wert wie bereits im März.

Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren weltweit aufmerksam verfolgt. Ein robuster Arbeitsmarkt bei gleichzeitig hoher Inflation macht Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Solche Zinssenkungen wären jedoch für Börsianer attraktiv, da das Sparbuch dann als Alternative zur Aktie weniger interessant würde und Unternehmen sowie andere Akteure günstiger an Kredite gelangen könnten.

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