Bei mehreren Versammlungen in Frankfurt am Main ist die Polizei am Donnerstag (16. Mai 2026) wegen Volksverhetzung und einer körperlichen Auseinandersetzung eingeschritten. Die Demonstrationen standen im Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen im Iran, dem Nahostkonflikt und dem Ukrainekrieg.
Die größte Versammlung zum Nahostkonflikt begann um 16:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Hauptwache. Während der Veranstaltung tätigte ein Redner mehrfach volksverhetzende Äußerungen und trug einen Pullover mit strafrechtlich relevanten Inhalten. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen den Mann fest, um weitere strafbare Äußerungen zu verhindern. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Anschließend wurde er von der Versammlung ausgeschlossen und erhielt einen Platzverweis.
An dem Aufzug nahmen in der Spitze 220 Personen teil. Die Versammlung endete gegen 19:40 Uhr.
Bei der Versammlung im Kontext der aktuellen Ereignisse im Iran kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Teilnehmern. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Diese Versammlung wurde um 18:10 Uhr für beendet erklärt.
Alle anderen Versammlungen verliefen ohne besondere Vorkommnisse.