Friesoythe: Carport brennt nieder – Anwohner mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus

(Symbolbild)

Bei einem Brand in Friesoythe ist am Sonntag ein Carport auf dem Gelände einer Firma im Schulweg zerstört worden. Ein Anwohner erlitt eine Rauchvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen geriet gegen 19:00 Uhr ein Container unterhalb des Carports in Brand. Das Feuer weitete sich aus und erfasste auch eine angrenzende Hecke. Die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe rückte mit 50 Einsatzkräften aus und brachte den Brand unter Kontrolle. Ein Anwohner, der zunächst versucht hatte, das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen, wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits am Nachmittag desselben Tages sorgte ein anderer Vorfall für Aufsehen in der Friesoyther Innenstadt. Drei Jugendliche fuhren zwischen 13:30 und 15:30 Uhr mit E-Scootern durch das Stadtzentrum und ignorierten dabei wiederholt Kontrollversuche der Polizei. Die Beamten waren auf das Trio aufmerksam geworden, weil sie deutlich schneller als die erlaubten 20 km/h fuhren.

Die drei Jugendlichen entzogen sich mehrfach einer Kontrolle und beleidigten dabei die Polizisten mit obszönen Gesten und Worten. Gegen 15:30 Uhr gelang es den Beamten schließlich, einen der Fahrer beim Passieren einer Passage zwischen dem Forum und der Willohstraße zu stoppen. Sie mussten dabei einfache körperliche Gewalt anwenden, um ihn an der Weiterfahrt zu hindern. Die beiden anderen Fahrer flüchteten in unbekannte Richtung.

Bei dem gestoppten Jugendlichen handelte es sich um einen 16-jährigen Friesoyther. Sein E-Scooter war bauartbedingt in der Lage, eine Geschwindigkeit von 50 km/h zu erreichen. Das Fahrzeug besaß weder eine Betriebszulassung noch einen Versicherungsnachweis. Eine Vielzahl von Passanten beobachtete den Vorfall in der belebten Friesoyther Innenstadt. Die Polizei leitete diverse Strafverfahren ein, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Der Jugendliche wurde anschließend seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

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