Bei einer europaweiten Schwerpunktwoche gegen Verkehrsverstöße im gewerblichen Personen- und Güterverkehr hat die Polizei Gelsenkirchen vom 4. bis 10. Mai zahlreiche Fahrzeuge kontrolliert. Dabei fielen insgesamt neun Verkehrsteilnehmer wegen Ladungsverstößen auf.
Den schwersten Verstoß entdeckten die Beamten am Montag, 4. Mai, während eines achtstündigen Schwerpunkteinsatzes von 7 bis 15 Uhr. Der Fahrer eines Lastwagens hatte sein Fahrzeug mit einem Container beladen, der über die Ladefläche hinausragte und bereits Beschädigungen aufwies. In diesem Container befand sich ein Radlader, der nicht vorschriftsmäßig gesichert werden konnte und ebenfalls zu weit nach hinten hinausragte. Auch der auf dem Anhänger transportierte Bagger war nicht korrekt gesichert.
Die Polizistinnen und Polizisten zwangen den Fahrer, den Container samt Radlader sowie den Anhänger auf einem nahegelegenen Parkplatz abzuladen. Gegen ihn läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Zusätzlich ahndeten die Beamten weitere Ordnungswidrigkeiten: Verkehrsteilnehmer benutzten während der Fahrt Mobiltelefone, legten den Gurt nicht an oder verstießen gegen das Fahrpersonalgesetz.
Die Kontrollen fanden Bei den europaweiten ROADPOL-Aktionswoche „Truck & Bus“ statt. Das European Roads Policing Network setzt sich dafür ein, die Straßen sicherer zu machen. Die Polizei Gelsenkirchen beteiligt sich regelmäßig an solchen Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen, die der Bekämpfung der Hauptunfallursachen dienen. Ziel war die Überprüfung der Verkehrssicherheit sowie der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.