Die Bundespolizei hat am Dienstag einen 53-jährigen georgischen Staatsbürger wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise nach Deutschland zurückgewiesen. Der Mann war am Grenzübergang Kehl Europabrücke in einem Fahrzeug mit französischer Zulassung kontrolliert worden.
Bei der Kontrolle am Dienstagvormittag legte der Georgier seinen Reisepass und das Foto einer slowenischen Identitätskarte vor. Die Polizistinnen und Polizisten zweifelten jedoch erheblich an der Echtheit der slowenischen Identitätskarte. Daraufhin begleiteten sie den 53-Jährigen zur Dienststelle, während die anderen Fahrzeuginsassen ihre Reise fortsetzen konnten.
Da für den georgischen Staatsbürger bereits eine Ausweisungsverfügung der französischen Behörden vorlag, verweigerten ihm die deutschen Beamten nicht nur die Einreise, sondern wiesen ihn direkt nach Georgien zurück. Gegen den Mann wurde Anzeige erstattet. Zusätzlich erhält er ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.