Großeinsatz wegen vermeintlicher Messerbedrohung entpuppt sich als psychischer Notfall eines Kindes

(Symbolbild)

In Lauda-Königshofen rückten am Donnerstagnachmittag sechs Polizeistreifen zu einem vermeintlichen Messerangriff aus. Gegen 14 Uhr war der Polizei eine Person mit einem Messer gemeldet worden, die angeblich versuchte, in eine Wohnung einzudringen.

Am Einsatzort stellte sich jedoch heraus, dass ein Kind in einem psychischen Ausnahmezustand in der elterlichen Wohnung randalierte. Der Junge wurde von Rettungskräften versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.

In einem separaten Vorfall sucht die Polizei Zeugen nach einer Unfallflucht in Tauberbischofsheim. Ein unbekannter Autofahrer beschädigte am Donnerstag einen geparkten schwarzen Ford Mondeo und flüchtete, ohne den Unfall zu melden.

Die Besitzerin hatte den Wagen gegen 8:40 Uhr und gegen 15:20 Uhr für jeweils wenige Minuten auf dem Parkplatz eines Ärztehauses in der Kapellenstraße abgestellt. In diesen kurzen Zeiträumen verursachte der Unbekannte beim Ein- oder Ausparken einen Schaden von rund 1.000 Euro am Ford und flüchtete unerkannt.

Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 810 beim Polizeirevier Tauberbischofsheim zu melden.

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