Haftbefehl vollstreckt: 23-Jähriger am Münchner Hauptbahnhof festgenommen

Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Ein 23-jähriger Vietnamese ist am Donnerstagabend (16. April) am Münchner Hauptbahnhof von der Bundespolizei festgenommen worden. Gegen den Mann lag ein nationaler Haftbefehl vor, weil er eine Geldstrafe von mehreren tausend Euro nicht begleichen konnte.

Gegen 19:45 Uhr kontrollierten Bundespolizisten den 23-Jährigen nach dessen Ankunft am Hauptbahnhof. Die Kontrolle erfolgte auf Hinweis einer trinationalen Polizeistreife. Dabei stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft München I den Mann mit einem Vollstreckungshaftbefehl suchte.

Der Vietnamese war wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von 4.080 Euro verurteilt worden. Da er diese Summe nicht aufbringen konnte, muss er nun für 51 Tage in die Justizvollzugsanstalt. Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die trinationale Polizeistreife, die den entscheidenden Hinweis gab, ist Teil einer gemeinsamen Kooperation der Bundespolizei mit ungarischen und österreichischen Polizeibeamten. Diese Streifen führen gemeinsame Zugkontrollen im Bahnverkehr von Ungarn nach Österreich und Deutschland durch.