Die Bodenfeuchte in Hamburg zeigt sich laut aktuellem UFZ Dürremonitor vom 5. Mai weitgehend entspannt. Während weiter östlich in Mecklenburg-Vorpommern bereits deutliche Trockenheitssignale zu erkennen sind, präsentiert sich die Hansestadt in einem neutralen bis leicht feuchten Zustand.

Die Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Hamburg und das direkte Umland in weißen bis hellgelben Farbtönen, was auf eine ausgeglichene Bodenfeuchtesituation hinweist. Deutlich problematischer stellt sich die Lage weiter östlich dar: In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns sind bereits orange bis rote Bereiche erkennbar, die auf beginnende bis moderate Dürrebedingungen hindeuten. Besonders auffällig sind die dunkelroten Bereiche im östlichen Teil der Karte, die außergewöhnliche Trockenheit signalisieren.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen für Hamburg gemischte Bedingungen: Mit nur 8,2 Millimetern Niederschlag in den letzten sieben Tagen blieb der Regen deutlich unter dem für diese Jahreszeit üblichen Niveau. Die Durchschnittstemperatur von 14,2°C bewegte sich im normalen Bereich, allerdings erreichte das Thermometer an einem Tag bereits sommerliche 26,1°C. Für die kommenden drei Tage prognostizieren Meteorologen trockenes Wetter ohne Niederschlag bei Höchsttemperaturen um 18,4°C.
Trotz der ausbleibenden Niederschläge besteht für Hamburg aktuell noch kein Grund zur Sorge. Die Landwirtschaft im Umland profitiert von den bisher ausreichenden Wasserreserven im Boden, und auch die städtische Wasserversorgung ist nicht gefährdet. Allerdings sollten Gartenbesitzer bereits jetzt auf eine sparsame Bewässerung achten, da die anhaltende Trockenheit bei steigenden Temperaturen schnell zu Problemen führen kann. Besonders aufmerksam sollte die Entwicklung in den östlichen Nachbarregionen verfolgt werden, wo sich bereits deutliche Dürreanzeichen abzeichnen.
Den aktuellen Wetterbericht für Hamburg finden Sie hier.