Nach einem Großeinsatz der Polizei in Hamm am vergangenen Donnerstag wegen einer vorgetäuschten Geiselnahme haben sich die Ermittlungen in eine neue Richtung entwickelt. Zunächst richtete sich der Verdacht gegen einen Jugendlichen – doch diese Spur hat sich zerschlagen.
Nach Auswertung digitaler Spuren und mehreren Vernehmungen gehen die Ermittler des Fachkommissariats KK 36 mittlerweile davon aus, dass die falsche Geiselnahme durch unbekannte Dritte von außen provoziert wurde. Der ursprüngliche Verdacht gegen den Jugendlichen kann nicht mehr begründet werden.
Die Polizei ermittelt weiter in dem Fall. Über die genauen Hintergründe und wie es zu dem Täuschungsmanöver kam, machten die Beamten keine weiteren Angaben.