Dortmund: Polizei kontrolliert 121 Personen bei Schwerpunkteinsätzen – Drogen und Einbruchswerkzeug sichergestellt

(Symbolbild)

Bei Schwerpunkteinsätzen in Dortmunds Innenstadt und Stadtteilen hat die Polizei in der vergangenen Woche 121 Personen und 36 Fahrzeuge kontrolliert. Die Beamten stellten dabei Betäubungsmittel, Einbruchswerkzeug und ein Messer sicher und fertigten sieben Strafanzeigen.

Die Kontrollen fanden im Rahmen des Präsenzkonzepts „Fokus“ statt, bei dem die Polizei ihre Sichtbarkeit in belasteten Bereichen erhöht. Die Auswahl der Kontrollorte erfolgt auf Grundlage der örtlichen Kriminalitätsbelastung sowie von Hinweisen aus der Bevölkerung. Erstmals wurde auch der Bereich Phönix West einbezogen – aufgrund von Beschwerden und eines schweren Verkehrsunfalls. Dort trafen die Polizisten jedoch nur wenige Personen und Fahrzeuge an. Auch der Dortmunder Wall war wenig frequentiert.

Am Heinrich-Schmitz-Platz, im Westpark und am Hohen Wall kontrollierten die Polizisten drei Personen, die mit Betäubungsmitteln handelten. Sie stellten die Drogen und Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher. An der Beurhausstraße trafen die Beamten auf einen polizeibekannten Straftäter und entdeckten bei seiner Kontrolle Aufbruchswerkzeug, das ebenfalls sichergestellt wurde.

Insgesamt erteilte die Polizei elf Platzverweise und ahndete 26 Ordnungswidrigkeiten sowie 17 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Die Polizei führt den ruhigen Wochenverlauf auch auf die kühlen Temperaturen und das wechselhafte Wetter zurück. Mit dem kommenden Sommer rechnet sie jedoch wieder mit einer Belebung der Innenstadt und Stadtteile und will die Präsenzmaßnahmen entsprechend fortsetzen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen