Kassel: Polizei findet Kokain und 8.500 Euro Drogengeld in Wasserspender versteckt

(Symbolbild)

Bei einer Durchsuchung in der Kasseler Nordstadt haben Drogenfahnder am Dienstag Kokain im Wert von rund 6.000 Euro und mehr als 8.500 Euro mutmaßliches Drogengeld sichergestellt, das in einem Wasserspender versteckt war. Ein 30-jähriger Syrer wurde festgenommen und soll einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Ermittler der Operativen Einheit City der Kasseler Polizei waren im Zuge eines anderen Drogenverfahrens auf die Spur des Verdächtigen gekommen. Der Mann ohne festen Wohnsitz steht im Verdacht, aus der Wohnung einer 34-Jährigen heraus einen florierenden Drogenhandel betrieben zu haben. Nachdem sich dieser Verdacht durch operative Maßnahmen erhärtet hatte, erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einen Durchsuchungsbeschluss.

Die Durchsuchung wurde gestern Mittag schlagartig vollstreckt, unterstützt von Beamten des Hessischen Polizeipräsidiums für Einsatz, Direktion Nord und einem Diensthundführer. Versteckt im Wasserspender fanden die Drogenfahnder das zu verkaufsfertigen Plomben verpackte Kokain und die größere Menge Bargeld. Zusätzlich stellten sie verschiedene Utensilien für den Drogenhandel, Handys sowie ein Messer, einen Baseballschläger und ein Tierabwehrspray sicher.

Die 34-jährige Wohnungsgeberin wurde ebenfalls festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber wieder freigelassen, da keine Haftgründe vorlagen. Der 30-Jährige soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden, der über eine mögliche Untersuchungshaft entscheidet. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Kassel und der Polizei laufen weiter.

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