Kettenunfall auf der A7: Fünf Verletzte und 75.000 Euro Schaden nach nächtlichem Crash bei Herbrechtingen

(Symbolbild)

Ein schwerer Kettenunfall auf der Autobahn A7 hat in der Nacht auf Sonntag fünf Menschen verletzt und fünf Fahrzeuge beschädigt. Das Unglück ereignete sich gegen 23 Uhr zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Giengen bei Herbrechtingen – mit dramatischen Folgen für einen der Beteiligten.

Ausgangspunkt des Unfalls war ein zunächst zweigliedriger Zusammenstoß: Ein 31-Jähriger fuhr mit seinem Renault aus bislang ungeklärter Ursache in das Heck des Anhängers eines 60-jährigen Gespannfahrers. Dessen Pkw mit Anhänger geriet daraufhin ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. Der Anhänger riss ab und kam rund 200 Meter weiter auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Der nachfolgende Verkehr bremste ab – doch ein 55-jähriger Mini-Fahrer reagierte zu spät. Weil er die Unfallstelle nicht rechtzeitig erkannte, versuchte er auszuweichen und prallte dabei zunächst gegen einen Sattelzug und anschließend gegen einen VW Touareg. Danach stieß sein Mini auch noch mit dem Renault des ersten Unfalls zusammen. Besonders schwer traf es dabei den 31-jährigen Renault-Fahrer: Er war bereits aus seinem Wagen ausgestiegen und wurde vom heranrasenden Mini erfasst. Er erlitt schwere Verletzungen. Leichte Verletzungen zog sich der Beifahrer im Renault sowie die beiden Mitfahrerinnen im Mini zu. Alle fünf Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Der Sachschaden an den insgesamt fünf beschädigten Fahrzeugen beläuft sich auf rund 75.000 Euro. Die A7 musste bis kurz vor 2 Uhr vollständig gesperrt werden, danach gab die Polizei einen Fahrstreifen wieder frei. Um 2.30 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt.

» Weitere Polizeimeldungen