Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Kriminalpolizei Ahrensburg fahnden mit einem Phantombild nach einem Mann, der Ende März ein Kind sexuell missbraucht haben soll. Der Übergriff ereignete sich am 29. März gegen 13 Uhr in einem Wohngebiet nahe der Schwimmhalle in Ahrensburg.
Nach den bisherigen Ermittlungen sprach der gesuchte Mann in Rennradbekleidung ein Kind an und berührte es im Intimbereich. Den genauen Tatort nennt die Polizei zum Schutz des Opfers nicht. Da die umfangreichen Ermittlungen bislang nicht zur Identifizierung führten, wendet sich die Kriminalpolizei nun mit einem Phantombild an die Öffentlichkeit.
Zusätzlich liegt den Ermittlern Bildmaterial von einer Tankstelle in Tatortnähe vor, wo eine Überwachungskamera den möglichen Täter aufgezeichnet haben soll. Die Veröffentlichung der Bilder erfolgte nach Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck und Beschluss des Amtsgerichts Lübeck.
Der gesuchte Mann ist zwischen 20 und 40 Jahre alt und hat eine normale Statur. Er trug kurzes glattes dunkelbraunes Haar unter einem rötlichen Fahrradhelm. Im Kinnbereich und oberhalb des Mundes waren sichtbare Bartstoppeln zu erkennen. Der Mann trug eine dunkle Sonnenbrille mit dunklem Gestell sowie sportliche Fahrradbekleidung – eine ockerfarbene Jacke mit Reißverschluss und eine dunkle lange Hose. Er sprach deutsch ohne Akzent und war mit einem sportlichen Fahrrad unterwegs.
Sachdienliche Hinweise zum Tatverdächtigen oder zum Sachverhalt nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 04102/809-0 sowie per E-Mail unter ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.