Bei einer groß angelegten Gefahrgutkontrolle auf der Autobahn 1 bei Siek haben Polizei und Bundesamt für Logistik und Mobilität am Dienstag 22 von 58 überprüften Gütertransporten beanstandet. Zehn der Verstöße betrafen das Gefahrgutrecht.
32 Kontrollkräfte aus mehreren Polizeidirektionen und des BALM führten die Kontrolle zwischen 9 und 15 Uhr auf dem Parkplatz Ellerbrook zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld durch. Sie überprüften neben Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung, technischen Zuständen der Fahrzeuge und Fahrerqualifikation besonders die Transporte nach dem Gefahrgutrecht.
Drei Transporter wiesen technische Mängel auf, darunter eine defekte Bremsanlage und eine lockere Verschraubung an der Sattelplatte. Während zwei der Fahrzeuge selbstständig eine nahe gelegene Werkstatt anfahren mussten, begleiteten die Polizisten den dritten Gefahrguttransporter direkt dorthin. Nur so war sichergestellt, dass das Fahrzeug erst nach einer Untersuchung durch einen Sachverständigen weiterfahren durfte.
Zusätzlich stellten die Kontrolleure fehlerhafte und fehlende Dokumente, fehlende Ausrüstung sowie mangelhafte Ladungssicherung fest. Drei Autofahrer besserten vor Ort nach und sicherten ihre Ladung ordnungsgemäß, sodass sie weiterfahren konnten. Für zwei Gefahrguttransporte endete die Fahrt jedoch an Ort und Stelle. Weitere Verstöße betrafen das Fahrpersonalrecht bei der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.
Die Polizei betont, dass solche Spezialkontrollen wichtig zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sind.