Ein technischer Defekt an einem Audi hat am 18. April 2026 kurz nach 15 Uhr auf der Autobahn 7 zu einem Verkehrsunfall geführt. Ein 50-jähriger Hannoveraner blieb mit seinem Fahrzeug in der Baustelle in Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Anschlussstelle Drispenstedt auf dem Hauptfahrtstreifen liegen.
Eine 52-jährige Hildesheimerin erkannte die Situation und wollte dem Pannenfahrzeug mit ihrem Audi nach links ausweichen. Der hinter ihr fahrende 31-jährige aus Goslar erkannte die Situation zu spät, sodass es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. In der Folge landete der Goslarer mit seinem Renault in der Außenschutzplanke. Sowohl die Schutzplanke als auch der Renault wurden durch den Unfall stark beschädigt.
Die 52-jährige Hildesheimerin konnte ihre Fahrt mit dem Audi fortsetzen. Das liegengebliebene Pannenfahrzeug wurde durch den Unfall nicht weiter beschädigt. Dennoch mussten sowohl der Liegenbleiber als auch der Unfallverursacher abgeschleppt werden.
Für den 50-jährigen Hannoveraner kommen zu dem technischen Defekt noch rechtliche Probleme hinzu. Die Autobahnpolizei Hildesheim stellte bei der Überprüfung der Fahrzeugdaten vor Ort fest, dass der Versicherungsschutz bereits einige Wochen zuvor erloschen war. Der Mann erhält eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auf der Autobahn kam es zu geringfügigen Beeinträchtigungen.