Bei verstärkten Kontrollen im Rahmen der Präsenzkonzeption „Fokus“ hat die Polizei Dortmund zwischen dem 2. und 8. April zahlreiche Straftaten aufgedeckt und mehrere Personen festgenommen. Die Einsatzkräfte stellten Waffen, Drogen und Bargeld sicher.
Am Donnerstag, 2. April, stoppten die Beamten gegen 17:30 Uhr ein Fahrzeug an der Bornstraße. Der Fahrer stand unter Drogeneinfluss und erhielt eine Strafanzeige. Kurze Zeit später kontrollierten die Polizisten einen 36-Jährigen in der Lütge Brückstraße. In seinem Auto fanden sie eine scharfe Schusswaffe, einen Teleskopschlagstock und Bargeld. Die Gegenstände wurden sichergestellt, gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.
An der Weißenburger Straße überraschte ein Wohnungseinbrecher einen Bewohner, woraufhin es zu einer Auseinandersetzung kam. Die Einsatzkräfte nahmen den Täter vorläufig fest. Am ZOB beobachteten die Beamten einen Drogenhandel und stellten Cannabis sicher.
Während des Osterwochendes am 4. und 5. April kontrollierten die Polizisten insgesamt 117 Personen und 52 Fahrzeuge. Dabei stellten sie mehrere Straftaten, Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsordnungswidrigkeiten fest. Einen alkoholisierten Randalierer, der Sachschäden verursachte, brachten sie ins Zentrale Polizeigewahrsam.
Am Dienstag, 7. April, kontrollierten die Beamten eine polizeibekannte Person. Der Mann hatte hochwertige Fahrräder bei sich, die nach derzeitigen Erkenntnissen gestohlen sind. Zusätzlich fanden die Polizisten Heroin, Bargeld und diverse Dokumente aus einem Taschendiebstahl. Die Drogen und das Diebesgut wurden sichergestellt, mehrere Strafanzeigen gefertigt.
Am Mittwoch, 8. April, entdeckten die Polizisten weitere Drogen: am Nordmarkt Kokain, im Dietrich-Keuning-Park illegalen Handel mit Cannabis und an der Mallinckrodtstraße eine nicht geringe Menge Cannabis sowie Bargeld im vierstelligen Bereich. Bei dieser Kontrolle trafen sie auf eine Person mit offenem Haftbefehl, die zunächst ins Polizeigewahrsam und anschließend in die Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.
Die Polizei Dortmund wird auch weiterhin im Rahmen der Konzeption „Fokus“ eine hohe Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um Straßenkriminalität und gewerbsmäßigen Drogenhandel nachhaltig zu bekämpfen. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu erhöhen.