Die Bundesregierung rechnet bei der Bundesagentur für Arbeit am Jahresende mit einem neuen Milliardendefizit. Das berichten die „Welt“, „Business Insider“ und Politico unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das Defizit soll über fünf Milliarden Euro liegen. Innerhalb der Bundesagentur für Arbeit fürchtet man sogar bis zu acht Milliarden Euro. Als Gründe nennen die Quellen die schwierige Wirtschaftslage und die voraussichtlich höheren Arbeitslosenzahlen im Jahresdurchschnitt. Dies führt zu deutlich höheren Ausgaben beim Arbeitslosengeld als bisher geplant.
Die Bundesagentur bestätigte, dass die bisherige Etat-Prognose nicht mehr zutrifft. Diese hatte bereits ein Defizit von etwa vier Milliarden Euro vorgesehen. Konkrete Zahlen will die Behörde jedoch nicht kommentieren. Eine Sprecherin erklärte, man könne damit nicht mehr davon ausgehen, dass die bisher vorgesehene Schuldenaufnahme 2026 ausreichen werde.