Polizeieinsatz in Freiberg: 55-Jähriger mit Softairwaffe in Zug gestellt

(Symbolbild)

Ein 55-jähriger deutscher Staatsangehöriger ist am heutigen Vormittag von Einsatzkräften der Landes- und Bundespolizei am Bahnhof Freiberg kontrolliert worden, nachdem er mit einer vermeintlichen Langwaffe in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war. Die Polizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Um 9:45 Uhr informierte die Polizeidirektion Chemnitz die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Chemnitz über einen anonymen Bürgerhinweis. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie ein Mann mit einer Langwaffe in der Mitteldeutschen Regiobahn von Chemnitz nach Freiberg reiste. Aufgrund von Schienenersatzverkehr endete die Zugfahrt in Oederan, von wo aus Busse die Weiterfahrt nach Freiberg übernahmen.

Der anonyme Hinweisgeber verfolgte den Verdächtigen weiter und meldete, dass dieser in den Ersatzbus zum Freiberger Bahnhof eingestiegen war. Daraufhin fuhren Beamte von Landes- und Bundespolizei direkt zum Bahnhof Freiberg, um den Mann zu kontrollieren.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Langwaffe um eine Softairwaffe handelte. Zusätzlich führte der 55-Jährige ein Cuttermesser mit sich. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.