In Dortmund, Lünen und dem umliegenden Stadtgebiet feierten tausende Menschen in der Silvesternacht weitgehend friedlich das neue Jahr 2026. Die Polizei war gemeinsam mit den Feuerwehren und den Ordnungsämtern der Städte Dortmund und Lünen mit starken Kräften an den zentralen Orten im Einsatz. Wie im Vorjahr verzichtete die Stadt Dortmund auf Verbotszonen für Pyrotechnik. Mit bewährten Mitteln wie der strategischen Fahndung, der zeitlichen Anpassung der Videobeobachtung am Dortmunder Hauptbahnhof und der Brückstraße sowie der konsequenten Durchsetzung des Messertrageverbots setzte die Polizei die Strategie des hohen Kontrolldrucks fort. Weitere Informationen finden sich unter dem Link: https://dortmund.polizei.nrw/presse/the-same-procedure-as-last-year-polizei-bereitet-sich-auf-den-jahreswechsel-202526-vor
Insgesamt befanden sich im Bereich des Platzes von Leeds ungefähr 600 Personen. Im Bereich der Reinoldikirche feierten ca. 1000 Personen Silvester. Auf dem Friedensplatz befanden sich ca. 2000 Personen bei der zentralen Silvesterfeier. Neben den üblichen Einsätzen musste die Polizei 45 Platzverweise aussprechen. Ein Polizeibeamter wurde durch einen pyrotechnischen Gegenstand an der Wade getroffen und leicht verletzt; er blieb im Dienst. Zur weiteren Prüfung wurde eine Strafanzeige gefertigt. Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr erlitten im Verlauf ihrer Einsätze jeweils ein Knalltrauma durch abgebrannte Feuerwerkskörper; auch sie konnten ihren Dienst fortsetzen.
Bereits gegen 1 Uhr am Neujahrsmorgen verließ ein Großteil der Personen die oben genannten Örtlichkeiten und weitere Bereiche der Innenstadt. Aus Sicht der Feuerwehr und des Rettungsdienstes verlief die Silvesternacht ebenfalls ohne größere Zwischenfälle. Die Einsatzleitstelle zählte zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ca. 40 silvesterbedingte Rettungsdiensteinsätze. Dazu gehörten Verletzungen durch Feuerwerkskörper, alkoholbedingte Stürze oder Körperverletzungen nach Auseinandersetzungen. Im gleichen Zeitraum wurden ca. 65 Feuer durch Silvesterfeuerwerk gemeldet. Überwiegend waren es brennende Mülleimer, Container oder Sträucher. In Brünninghausen brannte ein Balkon im sechsten Obergeschoss; durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung verhindert werden. In der Noskestraße in Scharnhorst brannte es nicht nur auf dem Balkon, sondern auch in der Wohnung. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Die Stadt Dortmund, die Feuerwehr sowie die Polizei Dortmund blicken in ihrer gemeinsamen Bilanz auf eine eher ruhige Silvesternacht zurück.
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