Das Saarland zeigt ein gemischtes Bild bei der Bodenfeuchtigkeit, wobei sich die Trockenheit deutlich ausbreitet. Der aktuelle UFZ Dürremonitor weist für den 5. Mai 2026 vor allem im nördlichen Landesteil bereits moderate bis starke Dürreanzeichen aus, während südliche Gebiete noch vergleichsweise feucht sind.

Besonders betroffen sind die Regionen um Merzig und Wadern im Norden des Saarlandes, wo die Karte orange bis rote Farbtöne zeigt – ein Zeichen für deutlich unterdurchschnittliche Bodenfeuchtigkeit. Im Gegensatz dazu präsentieren sich die südlichen Bereiche um Homburg und Sarreguemines noch in gelben Farbtönen, was normale bis leicht trockene Verhältnisse anzeigt. Der zentrale Bereich rund um Saarbrücken liegt im Übergangsbereich mit beginnender Trockenheit.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche bestätigen den Trend zur Trockenheit: Mit nur 3 Millimetern Niederschlag und Höchsttemperaturen von fast 24 Grad Celsius waren die Bedingungen ideal für eine weitere Austrocknung der Böden. Auch die kommenden Tage versprechen keine Entspannung – mit nur 0,2 Millimetern erwartetem Niederschlag und Temperaturen bis 22,2 Grad wird sich die Trockenheit voraussichtlich weiter verstärken.
Für die Landwirtschaft bedeutet diese Entwicklung erste Herausforderungen, insbesondere für Frühjahrskulturen im nördlichen Saarland. Landwirte sollten ihre Bewässerungsstrategien überdenken und wassersparende Maßnahmen in Betracht ziehen. Auch die Waldbrandgefahr steigt in den trockenen Gebieten merklich an. Die Wasserversorgung ist derzeit noch nicht gefährdet, doch die Entwicklung sollte aufmerksam beobachtet werden.
Den aktuellen Wetterbericht für das Saarland finden Sie hier.