Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 4 Richtung Frankfurt am Main sind am Donnerstagmorgen zwei Menschen verletzt worden. Ein Lkw-Fahrer erkannte die Verkehrssituation zu spät und verursachte eine Kettenreaktion mit zwei weiteren Lastfahrzeugen.
Nach Angaben der Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall, als ein Mercedes-Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein dahinter fahrender Mercedes-Sattelzug bremste noch rechtzeitig ab. Der Fahrer eines Renault-Lkw bemerkte die Situation jedoch zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er fuhr auf den Sattelzug auf und schob diesen auf den Mercedes-Lkw.
Die beiden Insassen des Sattelzuges wurden leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 220.000 Euro.
Sowohl der Sattelzug als auch der Renault-Lkw sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten bleiben der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt.
Autofahrer müssen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Auf allen Umleitungsstrecken kommt es zu Stauerscheinungen und Verspätungen. Zusätzlich ist die Ortslage Quirla auf der Umleitungsstrecke U 10 Richtung Jena gesperrt und kann nicht genutzt werden.