In der ersten Silvesternacht zieht das Polizeipräsidium Stuttgart eine vorläufig positive Bilanz. Der Einsatz konzentrierte sich darauf, dass das Feuerwerk innerhalb des so genannten City-Rings verboten blieb.
Die Einsatzkräfte kontrollierten im Verlauf der Nacht viele Personen am Schlossplatz und stellten Feuerwerkskörper, Waffen und gefährliche Gegenstände fest. Feuerwerkskörper wurden vor Ort vernichtet. 33 Personen wurden wegen Missachtung der Feuerwerksverbotszone zur Anzeige gebracht. Drei Personen führten Messer mit sich, die beschlagnahmt wurden. Diese Personen müssen mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffen- und Messerverbotszonenverordnung rechnen.
Nachdem kurz nach Mitternacht vereinzelt Feuerwerk innerhalb der feiernden Menge gezündet wurde, griff die Polizei konsequent ein und nahm Tatverdächtige fest. Zudem gab es drei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte; jeweils ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Die Einsatzkräfte nahmen bisher 14 Strafanzeigen auf, darunter Körperverletzungsdelikte und Verstöße gegen das Waffengesetz.
Polizeisprecher Timo Brenner resümierte: „Unser Einsatzkonzept, bestehend aus offensiver Präsenz und niederschwelligen Kontrollen ging auf. Es ist uns dank unseres Kräfteansatzes gelungen, Verstöße konsequent zu ahnden. Es ist aber nicht die Kontrolle allein: Wir danken auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln gehalten haben, so dass unsere Einsatzkräfte gar nicht erst einschreiten mussten.“