Bei Geschwindigkeitskontrollen in Neuenrade und Balve hat die Polizei am Montag insgesamt 1.863 Fahrzeuge gemessen und dabei zahlreiche Temposünder erwischt. Besonders dreist: Ein Fahrer mit MK-Zulassung raste in Affeln mit 132 Stundenkilometern durch eine 70er-Zone – ihm droht nun ein Fahrverbot.
Am Vormittag kontrollierten die Beamten von 8 bis 12.30 Uhr den Verkehr auf der Sunderner Straße in Langenholthausen. Von 983 gemessenen Fahrzeugen waren 73 zu schnell unterwegs. 64 Fahrer kamen mit einem Verwarngeld davon, gegen neun weitere fertigte die Polizei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Einer von ihnen ragte dabei besonders heraus: Ein Pkw-Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis war innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 76 Stundenkilometern unterwegs.
Am Nachmittag verlegte die Polizei die Messstelle nach Affeln im Ortsteil Bieringsen. Zwischen 15 und 19 Uhr passierten 880 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Die Beamten stellten 38 Verwarngelder und acht Anzeigen aus. Der gravierendste Fall: Ein Pkw mit Zulassung im Märkischen Kreis rauschte mit 132 km/h durch die auf 70 km/h begrenzte Strecke außerhalb der geschlossenen Ortschaft. Dieser Fahrer muss seinen Führerschein vorübergehend abgeben.
Die Polizei verweist darauf, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle mit Toten und Schwerverletzten ist. Die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis kündigte an, die Kontrollen auf den Straßen im Märkischen Kreis fortzusetzen.