Ein 26-jähriger Mann aus Viersen ist Opfer eines Warenbetrugs beim Autokauf geworden. Der Käufer überwies 21.000 Euro für ein Fahrzeug, das sich später als gestohlen herausstellte – auch die Fahrzeugpapiere waren gefälscht.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei erschien der Verkäufer gemeinsam mit einem weiteren Mann in zwei Fahrzeugen an dem vereinbarten Treffpunkt in der Blumenstraße in Viersen. Dem Kaufinteressenten wurde eine Probefahrt mit dem zum Verkauf stehenden Auto ermöglicht. Anschließend einigten sich beide Seiten auf einen Kaufpreis von 21.000 Euro.
Gemeinsam begaben sich Käufer und Verkäufer zu einer Bank, wo der 26-Jährige den Betrag abhob und an den Verkäufer übergab. Anschließend erhielt er das Fahrzeug sowie die dazugehörigen Fahrzeugdokumente.
Als der Geschädigte einen Tag später den Wagen beim Straßenverkehrsamt ummelden wollte, stellte sich heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Zudem handelte es sich bei den übergebenen Fahrzeugpapieren um Fälschungen.
Das Fahrzeug und die Fahrzeugpapiere wurden von der Polizei sichergestellt. Die Ermittlungen zu den Tätern laufen noch.