13-Jähriger durch Böller schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

In Halle (Westf.) ist ein 13-Jähriger am frühen Sonntagabend bei der Explosion eines Böller schwer an der Hand verletzt worden. Die Polizei Gütersloh ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zeugen alarmierten gegen 18.45 Uhr die Polizei und den Rettungsdienst, nachdem aus dem Bereich eines Waldstücks am Maschweg in Richtung Kleinebach zunächst ein starkes Explosionsgeräusch zu hören war und anschließend eine verletzte Person bemerkt wurde. Die Streifenwagenbesatzung traf an der Einmündung Maschweg/Hökers Wiesen kurz darauf auf drei Jugendliche im Alter von 13, 15 und 16 Jahren.

Der 13-Jährige wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und später zur weiteren stationären Behandlung in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht. Der 15-Jährige erlitt eine leichte Handverletzung, der 16-Jährige wurde ebenfalls leicht verletzt. Beide benötigten vor Ort keine ärztliche Versorgung.

Nach Aussage der drei Jugendlichen befanden sie sich auf dem Waldweg des Maschwegs in Richtung Waldstück, als zwei unbekannte Jugendliche einen Böller in ihre Nähe auf den Boden warfen. Dieser explodierte dann und verursachte die Verletzungen. Die beiden Unbekannten flüchteten anschließend zu Fuß und sollen dunkel gekleidet gewesen sein.

Allerdings gibt es Widersprüche in den Aussagen: Zeugen berichten, dass sie nur die drei Jugendlichen auf dem Feldweg wahrnahmen. Nach der Explosion seien nur diese drei zur Einmündung Maschweg/Hökers Wiesen gelaufen. An einem von den drei zurückgelassenen E-Scooter fanden Zeugen zudem ein Feuerzeug, das die Polizei sichergestellt hat.

Die Polizei Gütersloh bittet um Hinweise: Wer kann weitere Angaben machen oder hatte verdächtige Beobachtungen im Bereich des Maschwegs? Telefon 05241 869-0.

Bereits am späten Freitagabend, etwa um 23.17 Uhr, kam es zu einer Sachbeschädigung durch einen Böller an der Berliner Straße. Dort beschädigten zwei unbekannte Jugendliche einen Postkasten und flüchteten anschließend auf E-Scootern Richtung Gartnischer Weg.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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