Ein 14-Jähriger ist am Mittwoch (05.08.2026) mit seinem E-Scooter vor Polizisten geflüchtet, weil er das Gerät manipuliert hatte. Gegen 14.50 Uhr waren Beamte der Verkehrsunfallprävention mit einem Informationsstand auf dem Marktplatz in Warendorf stationiert, als ihnen zwei gleichaltrige Jugendliche mit E-Scootern auffielen.
Da der Marktplatz eine Fußgängerzone ist, in der das Fahren mit E-Scootern nicht erlaubt ist, forderten die Polizisten beide Jugendliche zum Anhalten auf. Während einer der beiden der Aufforderung nachkam, beschleunigte der andere sein Gerät und raste mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit davon.
Eine halbe Stunde später erschien der geflüchtete 14-Jährige zusammen mit seiner Mutter freiwillig auf der Polizeiwache in Warendorf. Dort gab er zu, seinen E-Scooter manipuliert zu haben – das Gerät soll dadurch auf knapp 40 km/h beschleunigt sein. Deshalb sei er vor den Polizisten geflüchtet, erklärte der Jugendliche.
Die Polizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren ein. Zudem wurde der 14-Jährige angeordnet, die Manipulation an seinem E-Scooter rückgängig zu machen.
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