Ein 16-jähriger Essener ist am Montag, 28. September, vor einer Polizeikontrolle mit einem in Deutschland nicht zugelassenen E-Roller davongefahren. Der Jugendliche war auf dem Gerät deutlich zu schnell unterwegs und verletzte sich bei der anschließenden Flucht leicht.
Gegen 14 Uhr fiel einem Motorradfahrer der Polizei auf der Straße Ruhrau auf, dass der E-Roller-Fahrer offensichtlich deutlich zu schnell fuhr. Als der Beamte den Jugendlichen kontrollieren wollte, ergriff dieser die Flucht. Über einen Rad- und Fußgängerweg flüchtete der 16-Jährige bis zur Kurt-Schumacher-Brücke, überquerte die Straße und setzte seine Flucht über einen Radweg in Richtung des Schwimmbades fort.
Kurze Zeit später holte der Polizist den flüchtenden Fahrer ein. Als der Jugendliche über die Westfalenstraße fliehen wollte, sprang er von seinem Roller, stolperte und stürzte. Dabei verletzte er sich leicht. Der 16-Jährige ließ sich anschließend widerstandslos festnehmen.
Da der Verdacht entstand, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, nahm die Polizei ihm eine Blutprobe ab. Nach den weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seinen Erziehungsberechtigten übergeben.
Bei dem E-Roller handelt es sich um ein in Deutschland nicht zugelassenes Modell mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Die Polizei stellte das Gerät sicher.
Gegen den Jugendlichen werden nun Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Zudem drohen Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Führens eines Fahrzeugs ohne gültige Zulassung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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