Ein 19-jähriger Autofahrer aus Schwerin ist am gestrigen Abend nach einer Flucht vor der Polizei in Gischow gestoppt worden. Die Beamten des Polizeireviers Plau am See stellten bei der Kontrolle mehrere Verkehrsstraftaten fest.
Gegen 20:20 Uhr fiel den Polizisten an der Kreuzung der Plauer Chaussee und der B191 in Lübz ein blauer VW Golf auf, dessen Beleuchtung defekt war. Als die Beamten wendeten, um den Wagen zu kontrollieren, ignorierte der Fahrer das Rotlicht und fuhr in Richtung Lutheran davon.
Der Mann missachtete auch die Anhaltesignale der Polizei. Statt anzuhalten, beschleunigte er seinen Wagen und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weiter, ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Zunächst versuchte er in Lutheran zu wenden. Nachdem ein Funkstreifenwagen ihm den Weg versperrte, setzte er seine Flucht in Richtung Gischow fort. Dort gelang es den Beamten schließlich, den VW Golf zu überholen und anzuhalten.
Bei der Kontrolle wurde der 19-Jährige aus Schwerin als Fahrer festgestellt. Um eine erneute Flucht zu verhindern, wurde er gefesselt. Im Fahrzeug saßen drei weitere Personen im Alter von 13, 15 und 20 Jahren.
Ein Drogentest deutete darauf hin, dass der Fahrer möglicherweise unter Drogeneinfluss stand. Der Test reagierte positiv auf THC. Daraufhin wurde dem 19-Jährigen eine Blutprobe abgenommen. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.
Der VW Golf selbst wies erhebliche Mängel auf: Das Fahrzeug war nicht zugelassen, die angebrachten Kennzeichentafeln gehörten nicht zum Auto, und es bestand keine Pflichtversicherung. Die Polizei stellte die Kennzeichentafeln und den Fahrzeugschlüssel sicher, um weitere Straftaten zu verhindern.
Gegen den 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Fahrens unter Drogeneinfluss, des Kennzeichenmissbrauchs sowie eines möglichen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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