Nach einer brutalen Auseinandersetzung am Samstagnachmittag im Essener Nordviertel ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 30-jähriger Algerier erlitt dabei so schwere Kopfverletzungen, dass zunächst Lebensgefahr bestand. Sein mutmaßlicher Angreifer, ein 19-jähriger Algerier, ist flüchtig.
Gegen 16.20 Uhr meldete eine Zeugin eine Schlägerei zwischen zwei Männern an der Kreuzung Beisingstraße und Stoppenberger Straße. Die eintreffenden Polizisten fanden den 30-Jährigen vor, der massive Kopfverletzungen hatte und stark blutete. Sie leisteten sofort Erste Hilfe und alarmerten Rettungsdienst und Notarzt. Der Mann wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war dem Übergriff ein Streit zwischen den beiden Männern vorausgegangen. Der 19-Jährige schlug und trat auf sein Opfer ein und verließ anschließend den Tatort. Die Polizei Essen hat eine Mordkommission eingerichtet und arbeitet eng mit der Staatsanwaltschaft Essen zusammen.
Der flüchtige Tatverdächtige ist etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, hat braune kurze Haare und ein südländisches Aussehen. Bei der Tat trug er eine türkise Jacke mit pinker Aufschrift auf dem Rücken und eine weiße Hose.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Auseinandersetzung oder zum Aufenthaltsort des Flüchtigen machen können. Sie können sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de melden. Auch Videos oder Fotos der Tat können über ein Hinweisportal hochgeladen werden – mit der Bezeichnung „Essen: Versuchtes Tötungsdelikt Beisingstraße“.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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