Zivilbeamte der Dortmunder Polizei haben einen 19-Jährigen verdächtigt, mit Drogen zu handeln. Über einen längeren Zeitraum hinweg beobachteten sie, wie der Mann aus seinem Hyundai heraus augenscheinlich Betäubungsmittel verkaufte. Die Beamten sahen, wie zwei weitere Männer an das Auto herantraten und der Fahrer ihnen etwas übergab.
Daraufhin kontrollierten die Polizisten den 19-jährigen Fahrer sowie die beiden vermeintlichen Käufer. Bei der Durchsuchung der beiden Männer fanden sie mutmaßliche Betäubungsmittel. Anschließend durchsuchten die Einsatzkräfte den Hyundai des 19-Jährigen. Sie entdeckten eine Tasche mit einer Vielzahl unterschiedlicher Betäubungsmittel, Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich, zwei Mobiltelefone und ein griffbereites Tierabwehrspray.
Weil die Menge der gefundenen Drogen darauf hindeutete, dass sich weitere Betäubungsmittel in seinem Zimmer befinden könnten, durchsuchten die Beamten mit Zustimmung des 19-Jährigen sein Zimmer in der elterlichen Wohnung. Dort fanden sie weiteres Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich. Da der junge Mann keinen legalen Herkunftsnachweis für das Geld erbringen konnte, wurde der Gesamtbetrag im mittleren vierstelligen Bereich bei der präventiven Gewinnabschöpfung sichergestellt. Alle gefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den 19-Jährigen vor Ort, da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht erfüllt waren. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen illegalen Drogenhandels.
Rauschgiftdelikte in Nordrhein-Westfalen: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 33.329 Rauschgiftdelikte, das sind 185 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Nordrhein-Westfalen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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