Ein 20 Jahre alter Mann befindet sich in Untersuchungshaft, nachdem er am 29. März 2026 gegen 18.40 Uhr in der Carl-Diem-Straße in Reutlingen einen 51-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben soll. Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Reutlingen werfen ihm versuchtes Tötungsdelikt vor.
Nach den Ermittlungsergebnissen der Kriminalpolizei soll der Tatverdächtige den 51-Jährigen angegriffen und ihm mit einem Messer schwere Verletzungen zugefügt haben. Dabei habe er den Tod des Angegriffenen billigend in Kauf genommen. Der Angreifer flüchtete nach der Tat zunächst unerkannt zusammen mit zwei Begleitern. Das Opfer erlitt nicht lebensgefährliche Verletzungen und musste in einer Klinik behandelt werden.
Am 10. April 2026 nahmen die Ermittler den Tatverdächtigen bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 20-jährige Afghane noch am selben Freitag dem Haftrichter am Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Der Tatverdächtige war bereits zuvor wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannt. Die Ermittlungen zu möglichen Mittätern dauern weiterhin an. Umfangreiche Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalkommissariat führten zu der Festnahme des 20-Jährigen.