20-Jähriger nach Raubdelikt in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft Hechingen und die Ermittlungsgruppe Asyl ermitteln wegen eines Raubdelikts gegen einen 20-jährigen Mann, der sich inzwischen in Untersuchungshaft befindet. Der Bewohner der Aufnahmeeinrichtung Sigmaringen steht im Verdacht, am Dienstag vergangener Woche gegen 18 Uhr im Sigmaringer Stadtgebiet einen 28-Jährigen angegriffen zu haben, der ebenfalls in der Aufnahmeeinrichtung wohnt.

Nach Angaben der Ermittler soll der 20-Jährige den Mann angesprochen und um Zigaretten gebeten haben. Als dieser verneinte, schlug der Tatverdächtige ihm ins Gesicht und entriss ihm die Tasche. Am Abend, als der 28-Jährige seine Tasche zurückfordern wollte, soll der 20-Jährige erneut gewalttätig geworden sein und sein Gegenüber mit einem Messer bedroht haben.

Am nächsten Morgen wandte sich das Opfer an die Polizei. Die Beamten nahmen den 20-Jährigen vorläufig fest und stellten bei ihm die geraubte Tasche sicher. Am Donnerstag wurde der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Raubes und Bedrohung und setzte ihn in Vollzug. Der Mann, der bereits wegen Eigentumsdelikten vorbestraft ist, sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Raubdelikte in Baden-Württemberg um 12,7 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 3.275 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 72,4 Prozent, bundesweit 62,4 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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