Der Mittwoch präsentiert sich in Niedersachsen von seiner ruhigen Seite: Bei Temperaturen zwischen 8 und 13 Grad bleibt es trocken, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 4 Prozent, und selbst der gemessene Niederschlag von 0,5 mm fällt kaum ins Gewicht. Der Wind weht moderat mit Geschwindigkeiten bis 15 km/h, gelegentliche Böen erreichen 26 km/h. Die Bewölkung liegt im Tagesdurchschnitt bei 71 Prozent, lässt aber immerhin 4,4 Stunden Sonnenschein zu — für Ende Oktober ein respektabler Wert. Der stabile Luftdruck von 1024 hPa stützt die ruhige Wetterlage, während die hohe Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 96 Prozent die kühle Herbstluft spürbar feucht macht.
Donnerstag bringt mehr Wolken und Dunst
Am Donnerstag hält die trockene Witterung an, doch der Himmel trübt sich merklich ein: Die durchschnittliche Bewölkung steigt auf 83 Prozent, und die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 1,2 Stunden — deutlich weniger als heute. Die Temperaturen bleiben ähnlich, mit 7 bis 13 Grad fällt es morgens einen Tick kühler aus. Der Wind lässt nach und erreicht nur noch bis zu 11 km/h, Böen kommen auf höchstens 19 km/h. Der Luftdruck klettert weiter auf 1030 hPa und signalisiert eine zunehmend stabile Hochdrucklage. Allerdings geht die Sichtweite auf durchschnittlich 10 Kilometer zurück — ein erster Hinweis auf aufziehenden Dunst.
Hochnebel verdichtet sich bis zum Wochenende
Freitag und Samstag zeigen das klassische Gesicht eines herbstlichen Hochdruckwetters in der norddeutschen Tiefebene: Der Luftdruck steigt weiter auf 1033 beziehungsweise 1034 hPa, Niederschlag fällt keiner, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei praktisch null Prozent. Doch statt blauem Himmel dominiert zäher Hochnebel das Bild. Am Freitag sinkt die Sichtweite auf durchschnittlich 5 Kilometer, am Samstag sogar auf nur noch 2 Kilometer — bei einer Bewölkung von 84 bis 87 Prozent kommt die Sonne kaum noch durch: 0,6 Stunden am Freitag, null Stunden am Samstag. Die Temperaturen verharren dabei auf 7 bis 12 Grad am Freitag; am Samstag bleibt das Thermometer ganztägig bei 9 Grad, der Wind flaut auf bis zu 4 km/h ab.
Schichten lohnt sich, Nebel einplanen
Für den heutigen Mittwoch empfiehlt sich eine wetterfeste Jacke im Zwiebellook — die Kombination aus 96 Prozent Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um 8 Grad am Morgen fühlt sich empfindlich kühl an, auch wenn kein Regen droht. Wer die 4,4 Stunden Sonne zum Spazierengehen oder Radfahren nutzen möchte, sollte die Mittagsstunden wählen. Für Donnerstag und die Folgetage gilt: Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss bei Sichtweiten von stellenweise unter 2 Kilometern am Samstag mit dichtem Nebel rechnen — ausreichend Abstand und Licht einschalten sind Pflicht. Ein Regenschirm ist angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit nicht nötig, dafür lohnt sich das Einpacken einer Mütze für die feuchten Morgenstunden.
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