Thüringen startet in einen typisch trüben Novembertag: Die Temperaturen klettern am Dienstag, dem 3. November, nur auf maximal 7 Grad, in der Früh zeigt das Thermometer knapp 1 Grad. Der Himmel bleibt mit einer mittleren Bewölkung von 84 Prozent überwiegend bedeckt, dennoch lässt sich die Sonne gelegentlich blicken und bringt es immerhin auf 2,2 Sonnenstunden. Regen fällt dabei nicht — die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 6 Prozent, es bleibt trocken. Ein schwacher Wind weht mit Geschwindigkeiten bis 15 km/h, in Böen sind kurzzeitig bis zu 30 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesschnitt bei 75 Prozent, der Luftdruck verharrt auf einem hohen Niveau von 1032 hPa — ein stabiles Herbsthoch prägt das Wetter.
Mittwoch bringt noch weniger Sonne
Am Mittwoch ändert sich am Temperaturrahmen kaum etwas: Es werden erneut 2 bis 7 Grad erwartet, der Unterschied zum Dienstag fällt minimal aus. Auffälliger ist der Rückgang der Sonnenstunden: Mit gerade einmal 0,5 Stunden Sonnenschein präsentiert sich der Mittwoch noch grauer als der Vortag, die mittlere Bewölkung liegt bei 82 Prozent. Niederschlag ist auch dann kein Thema — die Regenwahrscheinlichkeit sinkt sogar auf 3 Prozent. Der Wind bleibt schwach mit Werten bis 15 km/h und Böen bis 26 km/h, der Luftdruck steigt leicht auf 1033 hPa. Die Sichtweite geht im Schnitt auf 14 Kilometer zurück, was auf aufziehenden Dunst oder flachen Hochnebel hindeuten kann.
Donnerstag hellt auf, Freitag bleibt grau
Zum Donnerstag lockert die Bewölkung etwas auf, der Bedeckungsgrad sinkt auf durchschnittlich 66 Prozent — die längste Sonnenscheindauer der gesamten Periode mit 3,3 Stunden ist die Folge. Die Temperaturen bewegen sich abermals zwischen 2 und 7 Grad, Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von nur 1 Prozent völlig außen vor, der Luftdruck hält sich bei 1032 hPa. Am Freitag dagegen kehrt dichter Hochnebel zurück: Die Bewölkung liegt im Schnitt bei 61 Prozent, doch trotz leicht geringerer Bedeckung kommen null Sonnenstunden zustande — der Nebel bleibt zäh. Die Temperaturen stagnieren bei maximal 2 Grad, der Wind flaut auf bis zu 6 km/h ab, Böen erreichen höchstens 15 km/h. Der Luftdruck gibt leicht nach auf 1029 hPa, bleibt aber auf einem hohen Niveau. Die stabile Hochdrucklage hält damit die gesamte Woche über an.
Warm einpacken, Schichten helfen jetzt
Wer dieser Tage in Thüringen unterwegs ist, sollte sich warm einpacken: Die Tiefstwerte um 1 bis 2 Grad, kombiniert mit der hohen Luftfeuchtigkeit, lassen die gefühlte Temperatur empfindlich kalt wirken. Ein Zwiebelschal-System aus Thermoschicht, Pullover und winddichter Jacke ist die beste Wahl — vor allem für den Freitag, wenn der Wind zwar nachlässt, der Nebel aber kaum weicht. Ein Regenschirm ist angesichts der verschwindend geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit nicht nötig. Wer die sonnigsten Stunden der Woche nutzen möchte, sollte den Donnerstagvormittag für einen Spaziergang einplanen — mit bis zu 3,3 Sonnenstunden bietet dieser Tag das hellste Zeitfenster der gesamten Hochdruckperiode.
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