Das Wetter in Brandenburg: Sonniger Herbstauftakt mit bis zu 23 Grad

Der Oktober startet in Brandenburg mit einem überraschend milden und trockenen Tag. Die Temperaturen klettern am Donnerstag von morgendlichen 9 Grad auf angenehme 23 Grad am Nachmittag – für Anfang Oktober ein echter Bonus. Der Himmel zeigt sich bei einer mittleren Bewölkung von 72 Prozent wechselhaft, lässt aber 6,6 Stunden Sonnenschein durch und bleibt dabei komplett trocken: Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 2 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Der Wind weht mit bis zu 11 km/h und gelegentlichen Böen von maximal 22 km/h aus schwacher bis leichter Stärke – kaum spürbar. Die Luftfeuchtigkeit beträgt im Schnitt 67 Prozent, der Luftdruck liegt bei stabilen 1023 Hektopascal. Mit einer Sichtweite von rund 31 Kilometern herrscht ausgezeichnete Fernsicht – ein klares Zeichen für die stabile Hochdrucklage über der Region.

Freitag bringt Wolken und Nebel

Am Freitag dreht das Wetter in Brandenburg merklich um. Zwar bleibt es mit Höchsttemperaturen von 19 Grad noch vergleichsweise mild, doch gegenüber dem Donnerstag kühlt es sich spürbar ab – und vor allem zieht eine dichte Wolkendecke auf: Die mittlere Bewölkung steigt auf 95 Prozent, sodass nur noch rund eine Stunde Sonne durchdringt. Leichter Niederschlag von bis zu 1,5 mm ist möglich, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht tagsüber bis zu 37 Prozent. Der Wind bleibt mit bis zu 9 km/h und Böen von 19 km/h noch schwächer als am Vortag. Auffällig ist der Taupunkt von 12,9 Grad – in Kombination mit der auf 17 Kilometer gesunkenen Sichtweite deutet das auf lokale Nebelfelder vor allem in den Morgenstunden hin. Der Luftdruck steigt leicht auf 1029 Hektopascal und signalisiert trotz der Trübe eine stabile Wetterlage ohne nennenswerte Tiefdruckaktivität.

Wochenende grau, aber trocken

Auch am Wochenende bleibt es in Brandenburg weitgehend bewölkt, aber trocken. Der Samstag bringt mit 10 bis 20 Grad noch einmal eine moderate Tagesspanne, die Sonne schafft sich immerhin rund 3 Stunden Platz durch die Wolken, die im Schnitt 80 Prozent des Himmels bedecken. Niederschlag bleibt bei einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent aus, der Luftdruck steigt leicht auf 1030 Hektopascal. Allerdings sinkt die Sichtweite auf rund 11 Kilometer, was auf Dunst oder Nebelbänke hindeutet. Der Sonntag präsentiert sich dann noch grauer: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei 13 Grad, Minimum und Maximum liegen identisch – ein klassisches Zeichen für eine geschlossene Hochnebeldecke, die keinen Sonnenschein durchlässt. Die Sichtweite fällt auf nur 7 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 12,1 Grad. Immerhin bleibt es auch am Sonntag vollständig trocken, der Luftdruck hält sich bei 1028 Hektopascal stabil.

Heute Jacke einpacken, morgen Nebel einplanen

Der heutige Donnerstag lädt bei bis zu 23 Grad und knapp sieben Stunden Sonne zu einem ausgedehnten Spaziergang oder einer Radtour ein – ein letztes Aufbäumen des Altweibersommers, das man nutzen sollte. Eine leichte Jacke für den kühlen Morgen mit 9 Grad reicht völlig aus. Ab Freitag empfiehlt sich ein Anorak oder eine wärmere Lage, da die Temperaturen fallen und die Nässe lauert: Ein kleiner Regenschirm schadet angesichts der bis zu 37-prozentigen Regenwahrscheinlichkeit nicht. Für Autofahrer gilt am Freitagmorgen und über das gesamte Wochenende erhöhte Vorsicht: Nebel und Sichtweiten teils unter 10 Kilometern erfordern angepasste Geschwindigkeit und eingeschaltetes Abblendlicht.


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