Das Wetter in München: Grauer Allerheiligen mit 4 bis 9 Grad

Der 1. November empfängt München mit einem typisch trüben Herbsttag: Die Temperaturen steigen von 4 Grad in der Früh auf maximal 9 Grad am Nachmittag, während eine geschlossene Wolkendecke mit durchschnittlich 91 Prozent Bedeckung das Licht auf ein Minimum reduziert. Immerhin bleibt es weitgehend trocken — lediglich 0,1 mm Niederschlag sind möglich, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 10 Prozent. Mehr als rund 1,7 Stunden Sonnenschein sind nicht drin. Der Wind bleibt mit bis zu 13 km/h moderat, einzelne Böen können jedoch auf 30 km/h ansteigen. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 83 Prozent spürbar hoch, der Luftdruck liegt stabil bei 1029 hPa. Zum Taupunkt von 3 Grad hin kann sich vor allem in der Früh leichter Nebel bilden, die Sichtweite beträgt im Tagesschnitt dennoch solide 44 Kilometer.

Montag bringt deutlich frostigere Nächte

Am Montag, dem 2. November, wird es merklich kälter: Das Thermometer klettert tagsüber nur noch auf 5 Grad, in der Nacht und am Morgen sind Tiefstwerte von 1 Grad möglich — damit rückt die Frostgrenze in greifbare Nähe. Die Wolkendecke bleibt mit 87 Prozent fast genauso dicht wie am Sonntag, die Sonnenscheindauer sinkt auf magere eine Stunde. Mit maximal 11 km/h Wind und Böen bis 22 km/h ist es etwas ruhiger als am Vortag. Der Luftdruck verharrt stabil bei 1029 hPa, Niederschlag ist bei einer Regenwahrscheinlichkeit von 13 Prozent kaum zu erwarten. Auffällig ist die deutlich gesunkene Sichtweite von im Schnitt nur 19 Kilometern — ein Hinweis auf aufziehenden Dunst oder Hochnebel, der sich bei einem Taupunkt von 1,5 Grad hartnäckig halten kann.

Dienstag und Mittwoch: Dauerhochnebel ohne Sonne

Dienstag und Mittwoch setzen den grauen Trend konsequent fort. Am Dienstag, dem 3. November, ist der Himmel mit 100 Prozent Bewölkung komplett geschlossen — kein einziger Sonnenstrahl dringt durch. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 2 und 4 Grad, der Wind frischt auf bis zu 17 km/h auf, Böen erreichen 32 km/h. Der Luftdruck gibt leicht auf 1027 hPa nach, die Sichtweite sinkt auf 16 Kilometer. Am Mittwoch bleibt es mit einer Tiefst- und Höchsttemperatur von jeweils 4 Grad ungewöhnlich konstant kalt — eine klassische Hochnebelinversion hält die Luft fest, bei 97 Prozent Bewölkung scheint die Sonne erneut kein einziges Mal. Die Sichtweite liegt bei 17 Kilometern, der Luftdruck stabilisiert sich wieder auf 1028 hPa. Niederschlag bleibt an beiden Tagen aus, die Regenwahrscheinlichkeit unterschreitet jeweils 11 Prozent.

Warm anziehen und Schichten nutzen

Bei Tiefstwerten nahe dem Gefrierpunkt — vor allem ab Montag mit 1 Grad — sollte man nicht auf warke Kleidung verzichten: Eine Winterjacke, Mütze und Handschuhe sind für dieses Wochenende Pflicht, kein optionales Accessoire. Da die Sonne kaum zum Vorschein kommt und die Luftfeuchtigkeit hoch bleibt, fühlt sich die Kälte empfindlicher an als das Thermometer vermuten lässt. Ein Schal schützt zusätzlich, besonders wenn die Böen am Dienstag auf 32 km/h ansteigen. Einen Regenschirm braucht man angesichts der geringen Niederschlagswahrscheinlichkeit nicht zwingend, schadet aber nicht. Wer an Allerheiligen Gräber besucht oder einen Spaziergang plant, sollte auf festes, wasserdichtes Schuhwerk setzen — der Untergrund kann bei hoher Luftfeuchte und Morgentau rutschig sein.