Am Mittwoch, dem 4. November 2026, wurde ein 22-jähriger Mann in Neubrandenburg angegriffen und ausgeraubt. Die Polizei rückte gegen 22:30 Uhr in den Stadtteil Datzeberg aus.
Nach Angaben der Polizei war der Mann zunächst in der Erich-Zastrow-Straße spazieren gegangen. Dort fragten ihn Jugendliche nach Zigaretten. Da er diese nicht herausgab, entstand ein Streit. Der Mann entfernte sich daraufhin in Richtung Atelierstraße.
In der Atelierstraße wurde er von mehreren Personen angegriffen, zu Boden gebracht und geschlagen. Ein Gegenstand war zuvor nach ihm geworfen und hatte ihn getroffen. Die Angreifer rissen ihm eine Flasche weg, die er bei sich trug, und schlugen damit auf seinen Kopf ein. Ihm wurden auch seine Jacke und eine Tasche mit diversen Gegenständen gestohlen.
Der 22-Jährige erlitt erhebliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Raub.
Bei der Fahndung waren mehrere Funkstreifenwagen und der Kriminaldauerdienst zur Spurensicherung im Einsatz. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sich insgesamt neun Personen an oder in der Nähe des Geschehens aufgehalten haben: fünf männliche und vier weibliche.
Folgende Beschreibungen liegen vor: Eine männliche Person etwa 15 bis 16 Jahre alt, schlank, sprach Deutsch mit Akzent und trug eine schwarze Daunenjacke. Eine zweite männliche Person etwa 15 bis 16 Jahre alt, kräftiger Körperbau, mit Ziegenbart, sprach ebenfalls Deutsch mit Akzent und war dunkel bekleidet. Drei weitere männliche Personen waren etwa zehn bis elf Jahre alt. Eine weibliche Person war etwa elf Jahre alt, circa 1,50 Meter groß, hatte blonde Haare und trug eine weiße Daunenjacke.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Die Polizei bittet Zeugen, die am Mittwochabend im Bereich der Erich-Zastrow-Straße oder der Atelierstraße Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den beschriebenen Personen machen können, sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 zu melden. Hinweise sind auch über das Digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle möglich.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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