22-Jähriger wegen Brandstiftungen in Rostock und Elmenhorst in Haft

(Symbolbild)

Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat mehrere Brände geklärt, die im Juli 2026 stattfanden. Ein 22-jähriger Deutscher aus Rostock steht im Verdacht, mindestens fünf Brände in Rostock und Elmenhorst gelegt zu haben.

Der Mann wurde Anfang September im Bundesland Brandenburg festgenommen. Das Amtsgericht Rostock erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock einen Haftbefehl gegen ihn. Seit seiner Festnahme sitzt er in Untersuchungshaft.

Bei den Bränden entstand ein Sachschaden von mindestens 21.500 Euro. Zu den ihm vorgeworfenen Taten gehören der Brand einer Finnhütte sowie eines Fahrzeugs in Elmenhorst. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, einen Garagenkomplex im Rostocker Stadtteil Evershagen in Brand gesetzt zu haben.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die Polizei den 22-Jährigen als Tatverdächtigen identifizieren. Derzeit wird geprüft, ob er auch für weitere Brände in der Region Rostock verantwortlich sein könnte.


Die Entwicklung im Landkreis Vorpommern-Rügen

2024 zählte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen 119 Brandstiftungen, 2025 waren es 90 — 24,4 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 16,1 Prozent gestiegen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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