In der Nacht zum 16. September 2026 stoppten Polizisten des Zentralen Verkehrs- und Autobahndienstes Hohenwarsleben einen Autofahrer auf der A 2 im Landkreis Jerichower Land. Der Mann war den Beamten zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen, als er Richtung Berlin kurz vor der Anschlussstelle Theeßen unterwegs war.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus: Der 29-jährige Deutsche hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Noch schlimmer war der Fund im Fahrzeug. Die Polizisten entdeckten etwa fünf Kilogramm Amphetamin, Anabolika, Cannabis, eine Kleinkaliberpatrone und eine hohe Summe Bargeld.
Die Staatsanwaltschaft Stendal ordnete sofort an, alle Beweise und das Fahrzeug sicherzustellen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Am 17. September stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen ihn wegen Handels mit Betäubungsmitteln, Verstoßes gegen das Waffengesetz, Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Haftrichter am Amtsgericht Burg erließ den Haftbefehl. Der Mann sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.
Rauschgiftdelikte in Sachsen-Anhalt: der Vergleich mit dem Bund
Die Polizei zählte 2025 landesweit 4.524 Rauschgiftdelikte, das sind 212 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Sachsen-Anhalt schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen-Anhalt
Auch aus Sachsen-Anhalt:
Mehr Polizeimeldungen: