Ein 39-jähriger Algerier sitzt seit dem 10. September in Untersuchungshaft. Ihm werden Verstöße gegen das Waffengesetz sowie die Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen vorgeworfen.
Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg soll der Mann am 22. und 23. August in Asperg, Remseck am Neckar und Stuttgart ein großes Hakenkreuz auf seinen nackten Oberkörper gemalt haben und damit öffentlich aufgetreten sein. Zudem veröffentlichte er nach Angaben der Ermittler im Internet Videos, in denen er neben verschiedenen Verschwörungstheorien mutmaßliche Schuss- und Hiebwaffen präsentierte.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart erließ ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl. Am 10. September wurde der Mann in einem Einkaufsmarkt in Remseck am Neckar-Hochberg gesichtet. Einsatzkräfte des Staatsschutzes und der Fahndung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg verfolgten ihn und nahmen ihn schließlich in einer Wohnung in Ludwigsburg vorläufig fest.
Der 39-Jährige hat keinen festen Wohnsitz und hauste bisherigen Ermittlungen zufolge in einem selbst gebauten Unterschlupf im Wald zwischen Ludwigsburg-Poppenweiler und Remseck am Neckar-Hochberg. Noch am selben Tag wurde er einem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der den Haftbefehl in Kraft setzte. Der Mann kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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