In Schwarzenbek hat sich ein 62-jähriger Autofahrer einer Verkehrskontrolle widersetzt und dabei einen Polizisten verletzt. Wie die Polizeidirektion Ratzeburg und die Staatsanwaltschaft Lübeck berichten, wollte eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines Fahrzeuggespanns am 3. März gegen 12:20 Uhr kontrollieren. Grund: Der mitgeführte Anhänger hätte bereits vor über einem Jahr zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden müssen.
Die Beamten gaben dem Fahrer zunächst verbale Anweisungen zum Anhalten an einer Lichtzeichenanlage. Als dieser die Zeichen ignorierte, folgten sie ihm mit optischen Anhaltesignalen, Blaulicht und Martinshorn. Der Fahrer des grauen Ford Kuga ignorierte jedoch alle Anweisungen und setzte seine Fahrt fort.
Mehrere Polizisten wurden hinzugezogen, um das Fahrzeuggespann zum Stoppen zu bringen. Im Bereich der Ernst-Schefe-Allee an der B 404 verlangsamte sich der Wagen wegen stockenden Straßenverkehrs. Ein Streifenwagen mit Blaulicht positionierte sich direkt neben dem Ford, um ein Entkommen zu verhindern. Ein Polizeibeamter zu Fuß versuchte, auf das Fahrzeug zuzugehen und den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Der 62-Jährige fuhr jedoch unvermittelt auf den Beamten zu, dieser musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Die Polizisten setzten einen Schlagstock gegen eine hintere Scheibe des Wagens ein. Daraufhin stoppte der Fahrer. Bevor er das Fahrzeug verließ, ergriff er ein im Auto gelagertes Metallwerkzeug und ging in bedrohlicher Haltung auf die Beamten zu. Es gelang den Einsatzkräften, den Mann zu Boden zu bringen und ihn unter Kontrolle zu bekommen, obwohl er sich renitent wehrte.
Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Die Polizisten brachten den 62-Jährigen aus dem Schwarzenbeker Umland zur Polizeistation Schwarzenbek. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Was genau zu seinem Verhalten führte, ist bislang unklar.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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