65-Jähriger schießt auf Wohngebäude in Simmersfeld – in Psychiatrie untergebracht

(Symbolbild)

Nach einer mutmaßlichen Schussabgabe auf ein Wohnhaus in Simmersfeld ist ein 65-Jähriger am Donnerstagabend, 13. August 2026, durch Spezialkräfte der Polizei widerstandslos festgenommen worden. Er wurde inzwischen in die forensische Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses eingewiesen. Verletzt wurde niemand.

Kurz nach 21 Uhr war ein Notruf eingegangen. Der Mann hatte gedroht, sich und eine weitere Person mit einer Schusswaffe zu verletzen. Mehrere Streifenwagen der Polizei fuhren sofort zum Ereignisort in Simmersfeld.

Noch bevor die ersten Beamten eintrafen, kam es aus der Wohnung des Tatverdächtigen zu einer Schussabgabe auf ein gegenüberliegendes Gebäude. Dabei wurde eine Glasscheibe beschädigt. Die betreffende Räumlichkeit war zum Zeitpunkt des Schusses leer – niemand befand sich dort.

Das Polizeipräsidium Pforzheim sperrte den Tatort großräumig ab. Neben Kräften der Schutz- und Kriminalpolizei waren auch Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz vor Ort. Vor Mitternacht nahmen Spezialkräfte den 65-Jährigen fest, ohne dass er Widerstand leistete.

Bei Ermittlungen in der Nacht stellte die Polizei am Tatort die mutmaßliche Tatwaffe sicher, die der Mann rechtmäßig besaß.

Weil sich Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung des Mannes ergaben, führte die Staatsanwaltschaft Tübingen ihn dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vor. Der Richter erließ einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlages und ordnete die Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus an.

Die Kriminalpolizeidirektion Calw und die Staatsanwaltschaft Tübingen ermitteln noch zu den genauen Abläufen und zum Motiv der Tat.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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